Sonderthema:
18 Tote bei Busunfall in Peru

Lenker schlief ein

 

18 Tote bei Busunfall in Peru

Im Norden Perus ist ein Reisebus in eine 150 Meter tiefe Schlucht gestürzt und hat mindestens 18 Menschen in den Tod gerissen. Weitere rund 50 Passagiere seien bei dem Unfall am Sonntag im Bezirk Olmos 780 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima verletzt worden, teilte die Polizei mit.

Busfahrer schlief am Steuer ein
Nach Aussage einer der Überlebenden war der Busfahrer, der ebenfalls ums Leben kam, am Steuer eingeschlafen. Der Doppeldeckerbus, der mit 68 Passagieren von der Stadt Jaen in Cajamarca nach Piura in der Nähe der Grenze zu Ecuador unterwegs war, wurde völlig zerstört.

In Peru sind schwere Unfälle mit den oft veralteten oder auf Lastwagenchassis aufgebauten Bussen an der Tagesordnung. Ein weiterer Grund für die vielen Unfälle ist der schlechte Zustand vieler Straßen und der waghalsige Fahrstil vieler Chauffeure. Im vergangenen Jahr starben 3.500 Menschen im Straßenverkehr.

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