Joggerin von Hunderudel fast zerfleischt

9-stündige OP

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Joggerin von Hunderudel fast zerfleischt

Der Alptraum eines jeden Joggers: In Neuseeland ist eine Läuferin von einem Hunderudel angefallen und fast zerfleischt worden. Die 36-Jährige befand sich nach einer neunstündigen Operation in einem stabilen Zustand, wie der Arzt John Bonning vom Waikato Krankenhaus mitteilte. Er habe noch nie so schlimme Bisswunden gesehen wie bei dieser Frau: "Sie hat Verletzungen am ganzen Körper."

15-minütiger Angriff
Die Mutter zweier Kinder sagte dem Arzt, sie habe während des 15 Minuten dauernden Angriffs eine fötale Stellung eingenommen - vermutlich rettete ihr dies das Leben. Ihr Ehemann erklärte am Dienstag im neuseeländischen Rundfunk, seine Frau sei in der Nähe eines ländlichen Anwesens auf der Nordinsel Neuseelands von Hunden angegriffen worden, die zur Schweinejagd abgerichtet waren.

Vor Gericht
Die Tiere wurden eingeschläfert, ihre Besitzerin gegen Kaution zunächst auf freien Fuß gesetzt. Die Frau muss sich nächste Woche vor Gericht verantworten.

Eine Freundin der Joggerin, die in der Nähe mit dem Rad unterwegs war, wurde Zeugin des Vorfalls: "Sie schrie die drei Hunde an ihr an. Sie versuchte, sie wegzutreten. Da kamen noch fünf andere Hunde angeflogen, und sie stürzte zu Boden." Die Hundebesitzerin half nach Angaben des Ehemanns dabei, das entfesselte Rudel davonzutreiben. Sie habe mit Stöcken auf die Tiere eingeprügelt, aber die Hunde seien immer wieder zurückgekommen.

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