Kojoten zerfetzten kanadische Sängerin

In Nationalpark

© AP

Kojoten zerfetzten kanadische Sängerin

In der ostkanadischen Provinz Neuschottland ist die Folk-Sängerin Taylor Mitchell bei einer Wanderung von zwei Kojoten angefallen und getötet worden. Die 19-Jährige sei allein in einem Nationalpark unterwegs gewesen, als die Wildhunde sie attackiert hätten, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Wanderer hätten die Schwerverletzte gefunden, die Luftrettung habe sie in eine Krankenhaus geflogen - aber ihr Leben habe nicht mehr gerettet werden können.

"Wundervolles Talent"
"Ein wundervolles Talent wurde uns viel zu früh genommen", hieß es in einer Botschaft des Managements auf der Internetseite der Sängerin. "Wir sind entsetzt über diesen Verlust." Hunderte Fans hinterließen Trauerbotschaften auf der Seite. "Es ist so traurig, ein junges Talent unter diesen Umständen zu verlieren", schrieb ein Fan.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstag im Nationalpark Cape Breton Highlands. Wie die Polizei mitteilte, trafen die Beamten am Ort des Geschehens auf zwei "äußerst aggressive" Kojoten. Die Tiere seien geflohen, als ein Polizist auf eines der Tiere geschossen habe.

Kojoten getötet
Eine Sprecherin der Nationalparkverwaltung sagte, einer der Kojoten sei später aufgespürt und getötet worden, nach dem anderen Tier werde noch gesucht. So lange bleibe der sieben Kilometer lange Wanderpfad, der zu einem Aussichtspunkt für Wale führt, geschlossen. Angriffe von Kojoten auf Menschen seien "sehr, sehr selten". Die Tiere stammen ursprünglich aus dem Süden der USA, in Neuschottland wurden sie zum ersten Mal 1977 gesichtet.

Erst im Frühjahr hatte Mitchell ihr neues Album "For Your Consideration" auf den Markt gebracht. In den vergangenen Tagen war sie auf Tournee in Kanadas Ostküsten-Provinzen. Kürzlich war sie für einen der Nachwuchspreise der Canadian Folk Music Awards nominiert worden.

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