Minderjährige Kurden angeblich in türkischer Haft

Sollen PKK angehören

 

Minderjährige Kurden angeblich in türkischer Haft

In Zusammenhang mit Kurden-Protesten im Südosten der Türkei sind offenbar sechs kurdische Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren verhaftet worden. Den Buben würden Mitgliedschaft in der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und Straftaten in deren Auftrag vorgeworfen, verlautete am Freitag aus Justizkreisen.

Die sechs waren am Montag bei Protestkundgebungen und Straßenschlachten zwischen Polizisten und kurdischen Demonstranten in Diyarbakir in Polizeigewahrsam genommen worden. Sie gaben zu Protokoll, sie hätten nichts mit den Unruhen zu tun. Sie seien lediglich auf der Straße unterwegs gewesen und dann in die aufgebrachte Menge geraten.

Bei Demonstrationen von Kurden werden immer wieder Kinder und Jugendliche beobachtet, die mit Steinen auf Polizisten zielen. Den Behörden zufolge setzt die PKK gezielt Minderjährige ein, um so die Sicherheitskräfte und deren Vorgehen in Misskredit zu bringen. Zu den Unruhen am Montag kam es durch Berichte über die angebliche Misshandlung des inhaftierten kurdischen Rebellenchefs Abdullah Öcalan durch türkisches Gefängnispersonal.

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