Monsun fordert 9 Tote auf Philippinen

Starkregen

 

Monsun fordert 9 Tote auf Philippinen

Erdrutsche und Überschwemmungen nach heftigem Monsun-Regen haben im Norden der Philippinen am Freitag mindestens neun Menschen in den Tod gerissen. Mehrere Ortschaften standen unter Wasser.

In der Provinz Zambales brachen die Fluten am Fuße des Vulkans Pinatubo eine 20 Meter breite Schneise in einen Deich, das Hochwasser stieg nach Behördenangaben bis zu den Dächern der Häuser. Rund 1.000 Einwohner der Ortschaft Botolan suchten über Nacht Zuflucht in einer Schule. Schätzungsweise 12.000 Menschen flohen aus ihren Häusern. Die Regierung schloss alle Schulen in der Provinz und rief den Notstand aus.

Unter den Opfern waren nach Angaben der Stadtverwaltung von Capas auch zwei französische Touristen. Sie gehörten einer Gruppe von neun Franzosen und drei Südkoreanern an, die am Pinatubo unterwegs waren. Drei der französischen Urlauber seien von einer Flutwelle mitgerissen worden, sagte Bürgermeister Reynaldo Catacutan. Zwei von ihnen sowie ein philippinischer Führer seien mittlerweile tot aufgefunden worden. Der dritte Franzose wurde noch vermisst.

Seit vergangenem Monat kamen auf den Philippinen mindestens 20 Menschen nach schweren Monsun-Regenfällen ums Leben.

China erwartet Taifun Morakot
In Erwartung des Taifuns Morakot haben die chinesischen Behörden mehr als 20.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag meldete, mussten in der südöstlichen Provinz Fujian insgesamt 21.190 Menschen ihre Häuser verlassen. Knapp 34.000 Boote seien zurück in die Häfen gerufen worden.

Mit 8,4 Millionen SMS habe die Provinzregierung die Menschen gewarnt. Bereits am Freitag wurden an der Küste sechs Meter hohe Wellen registriert, mit der für Samstag erwarteten Ankunft des Taifuns könnten sie auf neun Meter steigen.

In Taiwan, wo der Taifun bereits am Freitag erwartet wurde, schlossen am Freitag die Börsen. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen. Mehr als 300 Menschen wurden in Sicherheit gebracht; rund 1.000 Fischer kamen an Land, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte.

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