Mit Deckengemälde

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Neuer Saal der Menschenrechte in Genf eröffnet

In Anwesenheit des spanischen Königs Juan Carlos hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Dienstag in Genf bei den Vereinten Nationen den neuen "Saal der Menschenrechte" eröffnet. In schmückt ein monumentales Deckengemälde des spanischen Künstlers Miquel Barceló, das manche Kunstkritiker bereits mit der Sixtinischen Kapelle des Vatikans verglichen haben. Ban Ki Moon würdigte den Saal mit der vollen Bezeichnung "Saal der Menschenrechte und des Bündnisses der Kulturen" als Symbol des Multilateralismus, der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Anwesend war auch der spanische Premierminister José Luis Rodríguez Zapatero.

Der UN-Generalsekretär nannte die Arbeit Barcelós ein "innovatives und leuchtendes" Werk. Das Kunstwerk in diesem Saal sei ein wichtiger Beitrag für die Vereinten Nationen, dessen Einweihung am 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte stattfinde. Der 51-jährige Spanier hat in der 1400 Quadratmeter großen Kuppel des Sitzungssaals ein schäumendes Meer dargestellt, das in unzähligen Farben leuchtet. Die Wellen, die wie Stalaktiten von der Decke hängen, erwecken den Eindruck einer großen Tropfsteinhöhle.

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