45. Sicherheitskonferenz in München eröffnet

Biden, Sarkozy & Co

 

45. Sicherheitskonferenz in München eröffnet

Mit einer Diskussion über Rüstungskontrolle ist am Freitag die 45. Münchner Sicherheitskonferenz eröffnet worden. Der neue Konferenzleiter Wolfgang Ischinger hieß rund 350 Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern willkommen, darunter ein gutes Dutzend Staats-und Regierungschefs sowie rund 50 Minister.

Erste Rede von Steinmeier
Bei der Auftaktdebatte über Rüstungskontrolle und die Zukunft von Atomwaffen hielt der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Freitagnachmittag die erste Rede. An der Diskussion sollten auch der stellvertretende russische Ministerpräsident Sergej Iwanow, der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), Mohamed ElBaradei, und der iranische Parlamentspräsident Ali Larijani teilnehmen.

Die Atomverhandlungen zwischen dem Iran und der internationalen Gemeinschaft treten seit Jahren auf der Stelle. Der Start einer iranischen Weltraumrakete hat die Besorgnis der westlichen Welt erhöht, dass der Iran auch in der Entwicklung eines militärisch nutzbaren Atomprogramms weiter sein könnte als angenommen.

Biden-Rede mit Spannung erwartet
Mit Spannung erwartet wurde vor allem US-Vizepräsident Joe Biden, der am Samstag erstmals die außenpolitischen Erwartungen der neuen US-Regierung an die Europäer formulieren wird. Zu den prominenten Teilnehmern am Samstag und Sonntag gehören neben Biden die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsidenten Nicolas Sarkozy, der polnische Ministerpräsident Donald Tusk, NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer und der afghanische Präsident Hamid Karzai.

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