Die hässliche Seite des Krieges

Neues Reha-Zentrum

Die hässliche Seite des Krieges

US-Präsident George Bush besuchte am Donnerstag kriegsversehrte Soldaten im "Brooke Army Medical Center" in San Antonio, Texas. Die Patienten sind großteils Verbrennungsopfer und Amputierte. George Bush bekam die hässliche Seite des Irak-Krieges zu sehen.

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Verbesserungsbedürftige Veteranenbetreuung
Bei seinem Besuch betonte Bush, er wolle die Nachbetreuung von Veteranen verbessern. Vor wenigen Monaten noch wurden die Missstände im "Walter Reed"-Militärspital in Virginia aufgedeckt. Auch diese sprach Bush an: "Es gab ernste Probleme in 'Walter Reed', die durch bürokratische Verzögerungen und Versagen in der Administration verursacht wurden. Das ist unakzeptabel"

Hygienemängel in Army-Spitälern
Im Februar 2006 wurden verheerende Hygienemängel im "Walter Reed Army Medical Center" bekannt. Soldaten beklagten sich über Ungeziefer und Schimmel sowie fehlendes Warmwasser und Heizung. Vor dem Militärspital soll zudem noch mit Drogen gehandelt worden sein.

Modernisierung des Betreuungswesens
Im texanischen "Brooke Army Medical Center" betonte Bush, das System müsse modernisiert werden. Um 45 Millionen Dollar wurde das neue Rehabilitations-Zentrum für Veteranen auf dem Gelände der Klinik eröffnet.

Bush traf auf Versehrte, die durch Minen oder Granateinschlägen zum Teil Verbrennungen bis zur Unkenntlichkeit erlitten hatten. Er inspizierte Beinamputierte, die auf Kletteranlagen an Bewegungstherapie teilnahmen. Patienten mit Beinprothesen können ihr Gleichgewicht mit Surfbrettern auf einer Wellenanlage trainieren.

Sinkende Moral der US-Truppen
Bushs Besuch ist eine lange fällige PR-Maßnahme, um der sinkenden Moral in den US-Streitkräften entgegen zu wirken.

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