Merkel bedauert Opfer des Angriffs

Afghanistan

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Merkel bedauert Opfer des Angriffs

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine lückenlose Aufklärung des schweren Zwischenfalls in der vergangenen Woche in Afghanistan "ein Gebot der Selbstverständlichkeit" genannt. Vorverurteilungen könnten aber nicht akzeptiert werden. In einer Regierungserklärung vor dem Berliner Bundestag unterstrich Merkel am Dienstag, es sei noch offen, ob es bei dem von der deutschen Bundeswehr angeforderten Luftangriff auf zwei von den Taliban entführten Tanklastzüge zivile Opfer gegeben habe. Die Kanzlerin unterstrich aber zugleich: "Wir trauern um jeden einzelnen." Jeder in Afghanistan ums Leben gekommene oder verletzte Zivilist sei einer zu viel.

Merkel rechtfertigte noch einmal den militärischen Einsatz der deutschen Streitkräfte in Afghanistan. Die dortige Bevölkerung dürfe nicht alleingelassen werden.

Nach der Präsidentschaftswahl am Hindukusch am 20. August müsse es jetzt jedoch zu einer verstärkten Übernahme von Verantwortung durch die afghanische Führung kommen. Darüber solle Ende dieses Jahres beraten werden, wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien vorgeschlagen hätten. Sie erwarte dabei "Zielvorgaben" zum politischen und wirtschaftlichen Aufbau dieses Landes.

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