UNO in

Urteil gegen Suu Kyi

UNO in "ernsthafter Sorge" über Burma

Der UNO-Sicherheitsrat hat sich auf eine abgeschwächte Burma-Erklärung geeinigt. Dies teilten Diplomaten am Donnerstag in New York mit. Zuvor hatte sich das Gremium in mehreren Versuchen nicht auf eine Reaktion auf die erneute Verurteilung der burmesischen Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi einigen können. Wenige Stunden vor der Einigung im Sicherheitsrat hatte die Europäische Union ihre Sanktionen gegen das südostasiatische Land verschärft.

Vorgehen verurteilt
In dem einmütig verabschiedeten Text verzichtete das führende UNO-Gremium darauf, das Militärregime in Burma wegen seines Vorgehens gegen die Friedensnobelpreisträgerin zu "verurteilen". Stattdessen äußern die 15 Sicherheitsratsmitglieder lediglich "ernsthafte Sorge" wegen der Verlängerung des Hausarrests für Suu Kyi.

"Wir wissen alle, dass die verschiedenen Mitglieder verschiedene Ansichten über die Lage in Burma haben", sagte der amtierende Ratspräsident John Sawers aus Großbritannien. "Die scharfe Haltung des Westens wird nicht von allen Ländern geteilt." Unter anderem hatten China und Russland auf einer milderen Kritik bestanden.

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