Citroen DS3 THP 156 im Test
So fährt sich der (vorerst) stärkste DS3
Pegasus-gelb die Karosserie, Obsidian-schwarz-metallic das Dach. Frech steht er da, der DS3 von Citroën. Und schnell sieht er nicht nur aus, er ist es auch.
Enge Radien sind das ideale Geläuf für den kleinen Sportler. So kann er seine Wendigkeit am besten ausspielen. 156 PS haben bei 1.165 kg Leergewicht ein leichtes Spiel, in 7,3 Sekunden kann man den Kraftzwerg von 0 auf 100 bringen, wenn man möchte. Der Motor dreht willig, hängt fein am Gas. Das Getriebe lässt sich knackig und kurz schalten. Fünfte und vor allem Sechste sind dann aber länger ausgelegt, man will ja vielleicht auch mal Sprit sparen. Fahrwerkseitig gibt sich die Sportausführung des DS3 Citroën verkauft selbstredend auch vernünftigere Motorisierungen als Benziner und Diesel unfranzösisch hart. Aber schließlich wird ja auch der nächste Citroën für die Rallye-WM auf dem DS3 basieren und wer will da schon reisen wie Gott in Frankreich? Passend dazu legt Citroen die limitierte Sonderserie DS3 Racing mit 200 PS auf. Dann wird der nachgewürzte Kraftzwerg noch spritziger zu Werke gehen.
Nobler Innenraum
Erfrischend wie außen zeigt sich der DS3 auch innen. Vorne sitzt es sich sehr kommod, die ledernen Sportsitze passen wie angegossen, der Seitenhalt ist den höheren Querbeschleunigungen bestens angemessen. Selbst hinten, wenn man sich mal durch die Luke hinter den Vordersitzen des Dreitürers gearbeitet hat, ist passabel Platz. Das Knall-, Pardon, Pegasus-Gelb des Exterieurs findet sich auch am Armaturenbrett zitiert. Und wer ganz genau hinsieht, entdeckt es sogar im Mittelpunkt der silber-schwarz kontrastierenden 17-Zoll-Alufelgen, bespannt mit 205er-Pneus im Niederquerschnitt.
Très chic! (plf)
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