Pkw-Neuzulassungen

Die meistverkauften Autos des Jahres 2012

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In Österreich waren einmal mehr VW und der Golf das Maß der Dinge.

Die Statistik Austria hat am Mittwoch die Auto-Neuzulassungen des Jahres 2012 veröffentlicht. Abgesehen von den Monaten Jänner, März und Juni waren die diese immer rückläufig - zum Teil sogar zweistellig. Im gesamten vergangenen Jahr wurden aber noch immer 336.010 Autos neu zugelassen, um 5,7 Prozent oder 20.135 Stück weniger als im Rekordjahr 2011 . Damit fiel der Rückgang in Österreich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern äußerst gering aus. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass fast acht Prozent der Fahrzeuge nur für einen Tag zugelassen wurden. Ohne die Tageszulassungen wäre der Rückgang im Vergleich zu 2011 noch höher gewesen.

Die beliebtesten Automarken Österreichs

Platz 1: VW (61.627 Stück)

Platz 2: Skoda (21.698 Stück)

Platz 3: Ford (21.624 Stück)

Platz 4: Audi (20.910 Stück)

Platz 5: Hyundai (19.286 Stück)

Platz 6: Opel (19.269 Stück)

Platz 7: Renault (16.928 Stück)

Platz 8: BMW (15.851 Stück)

Platz 9: Seat (14.316 Stück)

Platz 10: Peugeot (14.264 Stück)

Marken-Ranking
Unter den Top-10-Marken stand 2012 die Marke VW mit 61.627 Pkw bei den Neuzulassungen weiterhin an der Spitze (Anteil: 18,3 Prozent), gefolgt von Skoda mit 21.698 Fahrzeugen (Anteil: 6,5 Prozent), Ford (Anteil: 6,4 Prozent), Audi (Anteil: 6,2 Prozent), Hyundai und Opel (Anteil: jeweils 5,7 Prozent), Renault (Anteil: 5,0 Prozent), BMW (Anteil: 4,7 Prozent), Seat (Anteil: 4,3 Prozent) und Peugeot (Anteil: 4,2 Prozent).

Zunahmen gegenüber 2011 verzeichneten die Marken Skoda (+6,6 Prozent), Hyundai (+6,4 Prozent), Audi (+4,4 Prozent) und BMW (+1,4 Prozent) während sich Opel (-25,7 Prozent), Seat (-12,7 Prozent), Peugeot (-10,9 Prozent), Renault (-9,9 Prozent), Ford (-8,7 Prozent) und VW (-5,4 Prozent) rückläufig entwickelten. Bei den Modellen war wieder der VW Golf die Nummer eins. Der ewige Bestseller wurde Ende letzten Jahres (Golf 7) neu aufgelegt. Deshalb dürfte er im Jahr 2013 noch einmal ordentlich zulegen.

>>>Nachlesen: Golf VII 1,6 TDI im Alltagstest

Diesel-Autos liegen nach wie vor im Trend
Auch wenn die Auto-Neuzulassungen im Vorjahr zurückgingen, wurde laut Statistik Austria der zweithöchste jemals erhobene Wert erzielt. Die Zahl dieselbetriebener Pkw (56,4 Prozent Anteil) nahm gegenüber 2011 um 2,6 Prozent ab, jene benzinbetriebener Pkw um 9,9 Prozent. Der Anteil alternativ betriebener Pkw war mit 0,9 Prozent bzw. 3.063 Stück weiterhin vergleichsweise gering, der Zuwachs betrug 27,8 Prozent. Leistungsstärkere Pkw waren auch 2012 am beliebtesten. Auch sei ein Trend zu abgasärmeren Pkw augenscheinlich, so die Statistik.

Gebrauchtwagen
Der Gebrauchtwagen-Markt stagniert. Die Zahl der Gebrauchtzulassungen von Pkw lag mit 808.384 Stück um 0,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Pkw mit Benzinantrieb entwickelten sich rückläufig (-3,5 Prozent), im Gegensatz dazu war bei dieselbetriebenen Pkw eine Zunahme von 4,1 Prozent zu beobachten. Am Nutzfahrzeugmarkt gab es bei Lkw eine Zunahme von 3,6 Prozent, Sattelzugfahrzeuge sowie land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen entwickelten sich unterschiedlich (-16,7 Prozent bzw. +2,1 Prozent). Bei Leichtmotorrädern (+8,2 Prozent), Motorfahrrädern (+2,3 Prozent), aber auch bei Motorrädern (+2,1 Prozent) waren Zunahmen zu verzeichnen.

Nutzfahrzeuge und Zweiräder
Auch die Zulassungen von Lkw (-3,6 Prozent) und Motorfahrrädern (-12,1 Prozent), die wichtigste Fahrzeugart unter den Zweirädern, sind zurückgegangen. Eine Zunahme gab es dagegen bei land- und forstwirtschaftlichen Maschinen (6,9 Prozent auf 8.318 Stück) sowie bei Leichtmotorrädern (+15,4 Prozent). Motorräder blieben weitgehend unverändert (-0,1 Prozent).

Übersichtsgrafik

Die meistverkauften Autos des Jahres 2012
© APA
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Die beliebtesten Automarken Österreichs

Platz 1: VW (61.627 Stück)

Platz 2: Skoda (21.698 Stück)

Platz 3: Ford (21.624 Stück)

Platz 4: Audi (20.910 Stück)

Platz 5: Hyundai (19.286 Stück)

Platz 6: Opel (19.269 Stück)

Platz 7: Renault (16.928 Stück)

Platz 8: BMW (15.851 Stück)

Platz 9: Seat (14.316 Stück)

Platz 10: Peugeot (14.264 Stück)

Fotos vom Test des Golf VII

Bei diesem Test standen vor allem die Alltagsqualitäten im Mittelpunkt. Dazu zählt aber auch der Auftritt. Und hier glänzt der Golf VII mit noblem Understatement.

Er sieht nach wie vor aus, wie ein Golf aussehen muss.

Dennoch verhelfen ihm die flachere Dachlinie, die kürzeren Überhänge und das dezente Längenwachstum von 5,6 Zentimeter zu einem flotteren Auftritt.

Für manche mag das Design langweilig wirken, doch in Wahrheit ist es zeitlos.

Und genau darin liegt die große Stärke. In einem Golf ist jeder gut angezogen - egal ob die junge Studentin oder ein gestandener Banker.

Bei der Ausstattungslinie Sky zählt auch das riesige Schiebedach zur Serienausstattung. Es bringt viel Licht und....

...Es bringt viel Licht und Luft in den Innenraum. Ein kleiner Luftabweiser sorgt bei höherem Tempo, dass keine zu starken Luftverwirbelungen nach innen kommen.

Beim Motor haben wir uns den 105 PS starken 1,6-Liter-TDI ausgesucht.

Für die Kraftübertragung war das aufpreispflichtige DSG (Doppelkupplungsgetriebe) mit sieben Gängen verantwortlich.

Dieses lässt sich auch via Schaltwippen am Lenkrad bedienen. Doch das gerät schnell in Vergessenheit, denn die aufmerksame Automatik hat stets den passenden Gang bereit.

Im Innenraum herrscht Wohlfühlatmosphäre. Dafür war aber auch die überkomplette Ausstattung unseres Testwagens verantwortlich.

Das hochwertige Multifunktionslenkrad liegt nicht nur gut in der Hand, es steuert auch wichtige Funktionen wie Tempomat, Radio, Bordcomputer oder Radio.

Die Instrumente sind wie üblich gegliedert und gut abzulesen. Alle Schalter sitzen dort wo, sie hingehören.

Das neue Display zwischen den beiden Rundinstrumenten ist nun...

....auch hochauflösend und zeigt auf Wunsch Infos wie Navigationshinweise, Telefonstatus, Radio, etc. an.

Die Schalter für die elektrischen Fensterheber auf der Fahrerseite sind nicht mehr so gut zu erreichen wie beim Vorgänger.

DSG kostet Aufpreis, die elektrische Parkbremse ist serienmäßig mit dabei.

Ein weiteres Highlight stellt das Navigationssystem mit Festplatte und riesigem 8-Zoll-Touchscreen dar.

Die Darstellungsqualität ist beeindruckend, die Menüführung so durchdacht gestaltet, dass sich die Bedienung nach kurzer Eingewöhnungsphase selbst erklärt...

...und die zusätzlichen Funktionen wie Multimedia-Anwendungen oder Telefonanbindung wurden ebenfalls hervorragend gelöst.

Der Monitor verfügt sogar über einen Annäherungssensor. Dadurch werden viele Funktionen bereits bevor der Finger den Touchscreen berührt eingeblendet.

Auf der Festplatte kann auch die Musiksammlung gespeichert werden.

In der Stadt zeigt das Navi auch 3D-Gebäude an.

Mit dem Parklenkassistenten parkt der Golf dann auch wie von Geisterhand ein. Nur Gas und Bremse muss man noch selbst bedienen.

Das Platzangebot wurde ebenfalls verbessert. Im Fond profitieren die Passagiere vom verlängerten Radstand.

Ablagen gibt es ebenfalls viele. Zudem fallen sie relativ groß aus.

Das Standard-Kofferraumvolumen stieg auf 380 Liter.

Wer mehr Platz im Kofferraum benötigt, wird sich über ein Feature freuen: Die Abdeckplatte lässt sich in einem Extra-Stauraum verstecken - dafür ist trotz Reserverads Platz.

Nach dem umlegen der Rücklehnen entfällt nun die lästige Stufe.

Eine ganz ebene Ladefläche entsteht aber nicht.

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