Bis zu 671 Euro

Große Preisdifferenz bei Kfz-Versicherungen

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Laut Konsumentenschützern können Autofahrer viel Geld sparen.

Die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich und das Verbraucherportal durchblicker.at haben in einer Untersuchung massive Preisunterschiede bei Kfz-Versicherungen für private Haushalte festgestellt. Die Prämien-Differenz zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter betrug in einem Fall sogar 671 Euro im Jahr, wie die AK-Konsumentenschützer am Mittwoch in einer Presseaussendung mitteilten.

So wurde die Studie gestaltet
Erhoben wurden die Jahresprämien inklusive aller Steuern für einen 42-jährigen Mann aus Wels mit Bonus-Stufe 0. Die Tester ließen sich für jeweils zwei Autos eine Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung sowie eine reine Kfz-Haftpflichtversicherung anbieten. Die Prämienunterschiede lagen zwischen 154 und 671 Euro.

Deckungsumfang bei Kaskoversicherungen
Die AK betont allerdings, dass es weder einen günstigsten noch einen teuersten Anbieter gebe. Vor allem bei den Kaskoversicherungen seien die Produkte im Detail sehr unterschiedlich. Hier sollte man besonders auf den jeweiligen Deckungsumfang achten. Die Konsumentenschützer raten darüber hinaus zu einer freiwilligen Erhöhung der gesetzlichen Mindestversicherungssumme von derzeit 7 Mio. Euro, da die Mehrkosten dafür sehr gering seien.

Spezielle Insassenunfallversicherungen überblüssig
Für nur beschränkt sinnvoll erachtet die AK hingegen die häufig mitangebotenen Insassenunfallversicherungen. Personen seien bereits durch die Auto-Haftpflicht abgesichert. Zudem sind die Deckungssummen meist gering. Die Konsumentenschützer empfehlen eher eine eigene private Unfallversicherung, die auch bei Freizeit- und Arbeitsunfällen zahle. Weitere Tipps: Selbstbehalte können die Prämie erheblich senken und die jährliche Zahlung bringt - gegenüber einer monatlichen - Einsparungen bei der motorbezogenen Versicherungssteuer.

Fotos von den besten Automarken des Jahres (J.D. Power-Report 2012):

Fotos von den besten Automarken 2012

Platz 1: Mercedes: 82,4%

Platz 2: Toyota: 80,8%

Platz 3: Mitsubishi: 79,9%

Platz 4: Mazda: 79,8%

Platz 5: BMW: 79,1%

Platz 5: VW: 79,1%

Platz 7: Skoda: 79,0%

Platz 8: Audi: 78,8%

Platz 8: Volvo: 78,8%

Platz 10: Ford: 78,0%

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