Dezentes Facelift

Audi bringt „neuen“ A6 an den Start

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Das Modell wurde vor allem technisch ordentlich aufgerüstet.

Wenige Wochen nachdem Audi dem A7 und dem RS7 Sportback ein dezentes Facelift verpasst hat, ist nun dessen Plattform-Bruder an der Reihe. Die deutsche VW-Tochter hat nun also auch die A6 -Familie überarbeitet. Neue Motorisierungen, Getriebe und Scheinwerfer sowie ein neues Infotainment-System sollen Limousine und Avant fit für die nächsten Jahre machen. Auch der A6 allroad quattro sowie die Sportmodelle S6, S6 Avant und RS6 Avant profitieren von den Neuerungen.

Design
Mit seinen klaren Linien zählt der aktuelle A6 für viele ohnehin zu den schicksten Vertretern seiner Klasse. Deshalb hat Audi bei der Modellpflege das Design nur behutsam nachgeschärft. Die Modifikationen am Singleframe-Grill, an den Scheinwerfern, Lufteinlässen, Stoßfängern, Seitenschwellern, Heckleuchten und Endrohren werden nur Audi-Fans auf den ersten Blick erkennen. Dennoch lassen sie das Auto frischer aussehen. Auf Wunsch gibt es die Scheinwerfer nun mit LED-Technik oder Matrix LED-Technik, kombiniert mit dem dynamischen Blinklicht.

Fotos von der neuen Audi A6-Familie

Neue Motorisierungen, Getriebe und Scheinwerfer sowie ein neues Infotainment-System sollen die A6-Familie (inkl. den S-Modellen) fit für die nächsten Jahre machen.

Mit seinen klaren Linien zählt der aktuelle A6 ohnehin zu den schicksten Vertretern seiner Klasse.

Die Modifikationen am Singleframe-Grill, an den Scheinwerfern, Lufteinlässen, Stoßfängern, Seitenschwellern,...

...Heckleuchten und Endrohren werden nur Audi-Fans auf den ersten Blick erkennen.

Auf Wunsch gibt es die Scheinwerfer nun mit LED-Technik oder Matrix LED-Technik, kombiniert mit dem dynamischen Blinklicht.

Beim A6 allroad quattro, der auf dem A6 Avant basiert, ist die Karosserie höher gelegt, Edelstahl-Verkleidungen kapseln die Bug- und die Heckpartie nach unten ab.

Angeboten werden vier V6 mit drei Liter Hubraum – der 3.0 TFSI und der 3.0 TDI in drei Stufen; die adaptive air suspension ist Serie.

Innen bleibt optisch auch fast alles beim Alten, technisch wurde aber ordentlich nachgelegt. Das überarbeitete Bediensystem MMI Radio und die Komfortklimaautomatik sind Serie.

Ausstattung
Innen bleibt optisch auch fast alles beim Alten, technisch wurde aber ordentlich nachgelegt. Die Vordersitze bringen optional Belüftungs- und Massagefunktionen mit. Das überarbeitete Bediensystem MMI Radio und die Komfortklimaautomatik sind Serie. Auf Wunsch machen eine automatische Heckklappe mit Sensorsteuerung und ein elektrisches Abdeckrollo (Avant) das Beladen komfortabler. Das Top-Navigationssystem mit dem elektrisch ausfahrenden Achtzoll-Monitor nutzt jetzt eine neue Technik-Plattform, die einen extrem schnellen Grafikchip nutzt. Der ergänzende Baustein Audi connect überträgt Daten über den schnellen LTE-Standard und bringt Online-Services ins Auto, darunter neue Media-Streaming-Apps.

Assistenzsysteme
Das Angebot an Fahrerassistenzsystemen ist umfangreich, an der Spitze steht die adaptive cruise control mit Stop&Go-Funktion, die vor allem in der Stadt einen deutlichen Komfortgewinn darstellt. Der side assist, der den Spurwechsel durch Radarmessungen nach hinten absichert, und der active lane assist, der versehentliche Kursabweichungen verhindert, arbeiten jetzt enger zusammen. Der Nachtsichtassistent hat einen erweiterten Funktionsumfang, das Sicherheitssystem pre sense basic ist Serie. Wichtige Anzeigen können über das optionale Head-up-Display abgerufen werden.

Antrieb
Im „neuen“ A6 (Avant) umfasst das Motorenangebot drei TFSI‑Aggregate von 190 PS bis 333 PS und fünf TDI - ihre Spanne reicht von 150 PS bis 326 PS. Alle Motoren erfüllen die Limits der Abgasnorm Euro 6, ihre CO2Emission sind laut Audi um bis zu 22 Prozent gesunken. Die sparsamsten Benzin- und Dieselmotoren tragen wieder das „ultra“-Label. Der Top‑Benziner, 3.0 TFSI wurde umfangreich überarbeitet. Den 3.0 TDI clean diesel, der in zwei Leistungsstufen mit 218 PS und 272 PS zur Wahl steht, haben die Motorenentwickler in weiten Bereichen neu konzipiert. Der 3.0 TDI clean diesel Biturbo leistet normalerweise 320 PS. In einer zusätzlichen Version mit 326 PS, dank Zusatzboost kurzzeitig 346 PS stark, treibt er die Editionsmodelle A6 3.0 TDI competition an.

Beim Top-Diesel ist eine Achtstufen-tiptronic mit an Bord, alle anderen Motorisierungen arbeiten mit einem neuen Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Siebengang S tronic zusammen. Bei den Varianten mit Frontantrieb ist das Doppelkupplungsgetriebe von Grund auf neu entwickelt, es ersetzt die stufenlose Multitronic. Der permanente Allradantrieb quattro lässt sich bei den Motorisierungen ab 272 PS um das Sportdifferenzial ergänzen, das die Kräfte zusätzlich aktiv zwischen den Hinterrädern verteilt.

S6, S6 Avant und RS 6 Avant
Den überarbeiteten S6 bzw. S6 Avant sieht Audi als Sportwagen für den Alltag. Der 4.0 TFSI, ein V8 mit Biturbo-Aufladung, beschleunigt die Limousine mit 450 PS (+30 PS) in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, beim S6 Avant dauert der Sprint 4,6 Sekunden. Der mittlere Verbrauch beträgt 9,2 Liter in der Limousine, beim Avant 9,4 Liter pro 100 Kilometer. An dieser theoretischen Effizienz hat vor allem das System cylinder on demand (COD), das im Teillastbetrieb nur vier der acht Zylinder aktiviert, großen Anteil. Artgerecht bewegt, gönnen sich die S6-Modelle aber sicherlich einige Liter mehr. Zur Serienausstattung gehören der permanente Allradantrieb quattro und die adaptive air suspension sport (Luftfederung). Letztere legt die Karosserie um 20 Millimeter tiefer. Mattschwarz lackierte Sättel nehmen die vorderen Scheibenbremsen hinter den 19-Zoll-Rädern in die Zange.

Trailer vom überarbeiteten S6
 

Das Topmodell der A6-Familie bleibt auch nach dem Facelift der RS 6 Avant. Sein 4.0 TFSI leistet satte 560 PS und beschleunigt den Sportkombi in 3,9 Sekunden auf 100 km/h, gegen Aufpreis erreicht er sogar 305 km/h Höchstgeschwindigkeit. Den Normverbrauch gibt Audi mit 9,6 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer an. Auch hier ist das COD-System an Bord. Eine Achtstufen-tiptronic überträgt die Kräfte an den quattro-Antriebsstrang inklusive Mittendifferenzial mit höherem Sperrwert. Die RS-adaptive air suspension legt die Karosserie um 20 Millimeter tiefer; alternativ montiert Audi das straffe (nicht luftgefederte) RS-Sportfahrwerk plus mit Dynamic Ride Control (DRC). Die großen Bremsscheiben sind im Wave-Design gehalten, die Räder weisen 20 Zoll Durchmesser auf (21 Zoll Räder kosten Aufpreis).

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Verfügbarkeit
Die Auslieferung der aufgefrischten A6-Familie beginnt im Herbst 2014. Ab Mitte September sind die neuen Modelle in Österreich bestellbar. An den Preisen dürfte sich nicht allzu viel ändern. Damit wäre der A6 nach wie vor etwas günstiger als seine beiden Hauptkonkurrenten (BMW 5er, Mercedes E-Klasse).

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Fotos vom überarbeiteten A7 Sportback

Fotos vom Audi A7 Sportback (2014)

Seit seinem Debüt zählt der 4,97 Meter lange Fünftürer zu den Design-Ikonen. Nach dem Facelift wirkt das Fahrzeug noch etwas sportlicher und markanter.

An den Abmessungen ändert sich nichts. Und auch der Gepäckraum unter der elektrisch angetriebenen Klappe fasst nach wie vor 535 Liter, durch Umlegen der Fondlehnen kommt er auf 1.390 Liter.

Am stärksten fallen die Änderungen am Singleframe-Grill, den Stoßfängern sowie den LED-Scheinwerfern auf.

Hinten gibt es neue Endrohre und und überarbeitete LED-Rückleuchten, bei denen das Blinklicht mit dynamisierter Anzeige leuchtet.

Zum Start liefert Audi den „neuen“ A7 Sportback mit fünf Motoren aus, zwei Benzinern und drei Dieseln. Ihre Leistungsspanne reicht von 218 PS bis 333 PS.

Optisch hat sich innen wenig getan. Die neuen Innenraummaterialien, darunter die Dekoreinlage Aluminium/Nussbaum Beaufort und das Leder Valcona, sollen jetzt noch hochwertiger wirken.

Das Bediensystem MMI Radio ist Serie; auf Wunsch ergänzt um ein Head up Display, das alle wichtigen Informationen auf die Windschutzscheibe projiziert.

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Fotos von der neuen Audi A6-Familie

Neue Motorisierungen, Getriebe und Scheinwerfer sowie ein neues Infotainment-System sollen die A6-Familie (inkl. den S-Modellen) fit für die nächsten Jahre machen.

Mit seinen klaren Linien zählt der aktuelle A6 ohnehin zu den schicksten Vertretern seiner Klasse.

Die Modifikationen am Singleframe-Grill, an den Scheinwerfern, Lufteinlässen, Stoßfängern, Seitenschwellern,...

...Heckleuchten und Endrohren werden nur Audi-Fans auf den ersten Blick erkennen.

Auf Wunsch gibt es die Scheinwerfer nun mit LED-Technik oder Matrix LED-Technik, kombiniert mit dem dynamischen Blinklicht.

Beim A6 allroad quattro, der auf dem A6 Avant basiert, ist die Karosserie höher gelegt, Edelstahl-Verkleidungen kapseln die Bug- und die Heckpartie nach unten ab.

Angeboten werden vier V6 mit drei Liter Hubraum – der 3.0 TFSI und der 3.0 TDI in drei Stufen; die adaptive air suspension ist Serie.

Innen bleibt optisch auch fast alles beim Alten, technisch wurde aber ordentlich nachgelegt. Das überarbeitete Bediensystem MMI Radio und die Komfortklimaautomatik sind Serie.

Fotos vom Audi A7 Sportback (2014)

Seit seinem Debüt zählt der 4,97 Meter lange Fünftürer zu den Design-Ikonen. Nach dem Facelift wirkt das Fahrzeug noch etwas sportlicher und markanter.

An den Abmessungen ändert sich nichts. Und auch der Gepäckraum unter der elektrisch angetriebenen Klappe fasst nach wie vor 535 Liter, durch Umlegen der Fondlehnen kommt er auf 1.390 Liter.

Am stärksten fallen die Änderungen am Singleframe-Grill, den Stoßfängern sowie den LED-Scheinwerfern auf.

Hinten gibt es neue Endrohre und und überarbeitete LED-Rückleuchten, bei denen das Blinklicht mit dynamisierter Anzeige leuchtet.

Zum Start liefert Audi den „neuen“ A7 Sportback mit fünf Motoren aus, zwei Benzinern und drei Dieseln. Ihre Leistungsspanne reicht von 218 PS bis 333 PS.

Optisch hat sich innen wenig getan. Die neuen Innenraummaterialien, darunter die Dekoreinlage Aluminium/Nussbaum Beaufort und das Leder Valcona, sollen jetzt noch hochwertiger wirken.

Das Bediensystem MMI Radio ist Serie; auf Wunsch ergänzt um ein Head up Display, das alle wichtigen Informationen auf die Windschutzscheibe projiziert.

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