Kroatischer Autobauer

Porsche setzt bei E-Sportwagen auf Rimac

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Deutsche übernehmen 10% der Firma und wollen so ihre Elektroauto-Pläne voranbringen.

Kurz nachdem  Porsche  den Namen seines  ersten Elektro-Sportwagens ("Taycan") , der 2019 in den Handel kommt, verraten hat, holt sich der deutsche Atuobauer für den weiteren Ausbau seiner Elektroauto-Pläne die kroatische Technologie- und Sportwagenfirma Rimac ins Boot. Man habe zehn Prozent des Unternehmens übernommen und strebe eine Entwicklungspartnerschaft an, teilte Porsche in Stuttgart mit.

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Kroaten sind echte Elektro-Spezialisten

Zum Preis wurden keine Angaben gemacht. Rimac Automobili aus dem Großraum Zagreb entwickelt Antriebe und Batteriesysteme für Elektroautos, produziert aber auch komplette Elektro-Sportwagen und über eine Tochterfirma auch E-Bikes. Ihr erstes Ausrufezeichen setzten die Kroaten im Jahr 2016 mit dem  1.088 PS starken Rimac One  (siehe Diashow unten), dessen Kleinserie sofort ausverkauft war. Mittlerweile wurde bereits dessen Nachfolger präsentiert.

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Weitere E-Modelle geplant

Porsche will nach dem Start des über 600 PS starken Taycan im kommenden Jahr so schnell wie möglich weitere rein elektrisch betriebene Modelle auf den Markt bringen. Darunter auch die Serienversin des  Mission E Cross Turismo . Mit der Unterstützung von Rimac dürfte das auch gelingen.

Noch mehr Infos über Porsche finden Sie in unserem  Marken-Channel .

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Serienversion des Rimac Concept One

Optisch weist sich der Rimac Concept One eindeutig als Supersportler aus – ein Blick auf die Abmessungen (1,07 Meter hoch, 4,19 Meter lang, 1,84 Meter breit) genügt.

Seitlich fallen die großen Lufteinlässe vor den hinteren Kotflügeln auf. Sie versorgen die beiden hinteren E-Motoren mit zusätzlicher Kühlluft.

Von hinten wirkt der Bolide fast ein bisschen unscheinbar. Die 1.088 PS und 1.600 Nm sieht man ihm aus dieser Perspektive nicht auf den ersten Blick an.

Laut den Entwicklern katapultiert sich der E-Sportler in 2,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, auf Tempo 200 soll es in in 6,2 Sekunden gehen und die 300 km/h-Marke soll bereits nach 14,2 Sekunden fallen.

Im Cockpit dominiert klar der Hightech-Anspruch. Das Interieur wirkt technisch kühl, geizt aber auch nicht mit Luxus. Die Mittelkonsole ist in zwei Bereiche unterteilt. Hinten...

...gibt es gefräste mechanische Drehregler für Gangwahl, elektronische Feststellbremse, etc. Weiter vorne sitzt ein großer Touchscreen, auf dem auch zahlreiche fahrrelevante Infos angezeigt werden.

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