England macht ernst

Verkaufsverbot für Diesel und Benziner

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In den nächsten Jahren werden die Verbrenner aber noch eine wichtige Rolle spielen.

Der britische Verkehrsminister Chris Grayling ist entschlossen, den Verkauf neuer Diesel- und Benzinfahrzeuge zu beenden. Bis es soweit ist, wird es jedoch noch dauern. Laut seinen Plänen soll das Verkaufsverbot 2040 in Kraft treten. Dieselfahrzeuge würden in den kommenden Jahren noch am Markt vertreten sein. "Neuere Dieselautos sind heute sauberer als je zuvor, und natürlich wird der Diesel noch viele Jahre lang eine Rolle spielen, wenn sich die Technologie weiterentwickelt", sagte Grayling. 

Käufer noch verunsichert

Tatsächlich sind die neuesten Selbstzünder, die die Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllen, auch in der Praxis extrem sauber. Dennoch sind die Neuwagenkäufer in ganz Europa beim Diesel nach wie vor verunsichert. Auch in Österreich sind die Verkaufszahlen der Benziner in diesem Jahr regelrecht explodiert, während die Dieselautos Einbußen in Kauf nehmen mussten. Zuletzt gab es jedoch Tendenzen für eine Trendwende. Langsam aber sicher scheint es auch in den Köpfen der Menschen anzukommen, dass am (sauberen) Diesel noch länger kein Weg vorbeiführen wird. Vor allem in größeren Autos und bei hohen Kilometerleistungen.

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Autonome Autos vor Start

In Großbritannien werden nach den Worten des Politikers schon bald Autos ohne Fahrer unterwegs sein. "Wir nähern uns jetzt schnell der Ära des fahrerlosen Autos", sagte Grayling auf dem Parteitag der konservativen Partei in Birmingham. "Ich erwarte, dass die ersten wirklich fahrerlosen Autos in drei oder vier Jahren auf unseren Straßen sein werden."

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