Wettlauf um Titel "Größter Autobauer"

Volkswagen rückt Toyota immer näher

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Der deutsche Autobauer Volkswagen rückt dem Branchenprimus immer näher. Toyota liegt aber immer noch eindeutig vor VW.

Im Wettlauf um den ersten Platz in der weltweiten Autoindustrie liegt Toyota nur noch knapp vor dem Verfolger Volkswagen – der größte Autohersteller Europas. Für den Monat Mai meldete Toyota die Produktion von rund 640.000 Autos weltweit. Volkswagen hatte vergangene Woche die konzernweiten Verkäufe im Mai auf 604.000 beziffert. Zwar sind Produktions- und Verkaufszahlen nicht völlig vergleichbar, aber Autokonzerne versuchen nach Möglichkeit, Produktion und Absatz im Gleichklang zu halten. So sollen hohe und teure Lagerbestände vermieden werden.

Toyota wächst derzeit schneller 
 Von Jänner bis Mai legte produzierte Toyota 3,62 Millionen Wagen, ein Plus von 55 Prozent. VW hatte in dem Zeitraum den Absatz um 18 Prozent auf 2,94 Millionen Stück gesteigert. Toyota erklärte den enormen Zuwachs mit kräftiger Nachfrage in Asien und den USA. 

2018 soll die Krone wechseln
Die Toyota-Zahlen deuten darauf hin, dass die massenhaften Probleme mit Bremens und Gaspedalen dem Konzern weniger als befürchtet geschadet haben. VW-Konzernchef Martin Winterkorn will Toyota als Weltmarktführer bei 2018 überholen. Kräftige VW-Absatzsteigerungen vor allem in China im laufenden Jahr haben die Erwartung geweckt, das Ziel könne schon früher erreicht werden

Japaner im Aufwind 
Auch andere japanische Autobauer legten beeindruckende Zahlen vor: Hondas Produktion stieg im Mai um 43 Prozent auf 279.000 Stück, Nissan wuchs um 42 Prozent auf 309.000 Stück. Mazda legte um 46 Prozent auf 97.000 Stück zu. Japanische Autobauer waren vom Einbruch der Automärkte im Jahr 2009 hart getroffen. In Deutschland ist die Auto-Produktion in den ersten fünf Monaten um 26 Prozent gestiegen. 
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