Einzige Dachstein-Tauern-Therme vor Eröffnung

Thermenreport 2010

7,7 Mio. Visits: Österreicher sind Thermenfans

Bereits mehr als 85 % haben schon einmal eine heimische Therme besucht. "Der Österreicher ist ein Thermenfreak, der das Angebot nicht mehr missen möchte", konstatierte auch Gerhard Gucher, Direktor der Vamed Vitality World, bei der Präsentation des Thermenreports 2010 der Vamed Gruppe. Als Hauptgrund für einen Besuch gaben die 1.153 Befragten mehrheitlich an, sich entspannen zu wollen (87 %), immerhin jede Vierte nutzt den Aufenthalt zur Beziehungspflege.

Im Vorjahr pilgerten laut Vamed mehr als 7,7 Mio. Gäste in ein österreichisches Wellnessressort. Besonders große Badefans sind die Burgenländer und die Salzburger: Jeweils 91 % haben bereits einmal eine Therme besucht. Ihnen dicht auf den Fersen sind die Niederösterreicher und die Steirer, die jeweils 89 % Wellness-Erfahrung aufweisen. Als "Muffel" erwiesen sich hingegen die Tiroler und die Vorarlberger: Dort fanden lediglich 71 bzw. 63 % bereits einmal den Weg in eine Therme.

Die meisten Besucher (69 %) pilgern "ein- bis zweimal im Jahr" in die Therme, aber bereits jeder Dritte (31 %) gönnt sich mehr als dreimal pro Jahr einen Aufenthalt. Ein Großteil der Gäste (36 %) verbringt den ganzen Tag im Resort, knapp ein Drittel bleibt gleich das Wochenende dort.

Laut eigenen Angaben besuchen mehr als drei Viertel der Österreicher (78 %) am liebsten "mit dem Partner" die Therme. Dort verbringen sie die meiste Zeit mit Schwimmen (79 %), dem Besuch spezieller Bäder (50 %) sowie Lesen (45 %). Als "störend" empfinden die Wellness-Jünger einen Mangel an Liegen, Lärm, mangelnde Hygiene und spielende Kinder.

Besonders genervt zeigten sich die Österreicher über "Liegenblockierer": 74 % der Befragten ärgern sich regelmäßig über Gäste, die "Liegen reservieren, ohne diese zu benutzen". Interessanterweise gaben fast gleich viele (69 %) an, selbst ihre Stühle mit einem Handtuch zu sichern.

In puncto "Sauna" spaltet sich die Meinung zwischen Mann und Frau: Während 41 % der männlichen Gäste das Vorhandensein einer "gemischten Sauna" als "besonders wichtig" bewerten, teilte diese Einstellung nur von 21 % der weiblichen Besucher. Mehr noch, fast jede vierte Frau (23 %) wünschte sich eine Einführung eines getrennten Bereichs, während nur neun Prozent der Männer diese Idee befürworten.

Einig sind sich hingegen die beiden Geschlechter in Sachen Qualität, denn die muss stimmen. Als wichtigstes Kriterium bei der Wahl einer bestimmten Therme gaben die Befragten an, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis (79 %) zu stimme habe. Außerdem seien für die Entscheidung eine bereite Angebotpalette (46 %), der "gute Ruf" (42 %) sowie "persönliche Empfehlungen" (31 %) wichtig.