Spritpreis

Diesel kostet sogar bis zu 1,50 €

Sprit-Preis steigt um 14 Prozent

Das Leben wird wieder teurer! Vor allem Tankstellen schröpfen die Autofahrer.

Schon wieder ein Teuer-Schock: Die Spritpreis-Abzocke trieb die Inflation im Juni hoch – erstmals lag die Teuerungsrate heuer bei 2 Prozent!

Ölmultis zocken ab

Fakt ist: Vor allem an der Tankstelle müssen wir ausgerechnet mitten in der Reisewelle in die Sommerferien wieder tiefer ins Geldbörsel greifen als vor einem Jahr. Im Schnitt stiegen die Preise an den Zapfsäulen um 14,3 Prozent – das heizt die Teuerung insgesamt an. Mit durchschnittlich 1,28 Euro pro Liter kostete Superbenzin im Juni um 11,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Diesel ist mit gut 1,22 Euro ­sogar 16 Prozent teurer – an den teuersten Tankstellen im Land muss man für Diesel sogar bis zu 1,50 Euro hinlegen!

Extrem belastend für die Haushalte auch: Mieten zogen im Jahresvergleich um 3,6 Prozent an (siehe auch unten).

Preise beim Einkaufen explodieren bis zu 23 Prozent

Trauriger Spitzenreiter des Teuer-Schocks ist Butter mit einem Plus von 22,9 Prozent.

Billigflug-Boom

Auf der ­anderen Seite gibt es auch starke Verbilligungen. Städteflüge sind wegen des Billigflieger-Booms gleich um 32,3 Prozent billiger.

Nach Schock-Story: "Stoppt Mietpreis-Wucher!"

Arbeiterkammer fordert: Aus für Maklerprovision, Obergrenze für Mieten.

Über diese ÖSTERREICH-Story redet seit gestern das ganze Land: Die Wohnkosten sind hoch wie nie, Hauptmieten (inklusive Betriebskosten) explodierten von 2005 bis 2017 gleich um unfassbare 44 %! Jetzt reagiert die Arbeiterkammer (AK) auf den dramatischen Anstieg und fordert: Wohnen muss billiger werden! „Viele Menschen können sich die eigenen vier Wände immer schwerer leisten“, so AK-Präsidentin Renate Anderl – ihre Forderungen:

  • Klare Regeln, um die Mieten zu begrenzen.

  • Befristete Mietverträge abschaffen.

  • Weg mit der Maklerprovision für Mieter.