Europas Leitbörsen am frühen Nachmittag im Minus

Die europäischen Börsen haben am Dienstag ihre Abwärtsbewegung vom Vortag fortgesetzt. Der DAX in Frankfurt notierte um 13.15 Uhr mit 7.332,22 Punkten und einem Minus von 71,47 Einheiten oder 0,97 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London reduzierte sich um 43,3 Zähler oder 0,73 Prozent auf 5.850,23 Stellen.

Der Euro-Stoxx-50 lag gegen Mittag bei 2.560,97 Punkte, das ist 22,60 Einheiten oder 0,87 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages. Als Belastungsfaktor machten Marktexperten die weiter schwelende Euro-Schuldenkrise aus. Eine überraschend gut gelaufene Auktion von Geldmarktpapieren des Euro-Krisenlands Spanien und die erstmals seit April wieder aufgehellte Zuversicht deutscher Finanzexperten, die sich in den unerwartet deutlich gestiegenen ZEW-Konjunkturerwartungen niederschlug, halfen nur wenig. Händler beobachten auch den Streit zwischen China und Japan um eine unbewohnte Inselgruppe im ostchinesischen Meer. Im Euro-Stoxx-50 führten Unilever mit plus 1,15 Prozent auf 27,79 Euro.

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