Innsbruck ist teuerstes Miet-Pflaster in Österreich

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Innsbruck ist teuerstes Miet-Pflaster in Österreich

Großes Gefälle bei den Mietpreisen in Österreich: Im Schnitt 19,30 Euro Miete pro Quadratmeter zahlt man in Innsbruck, in Murtal und Voitsberg nur 7,20 Euro. 

Bei den Mietpreisen herrscht in Österreich ein starkes Stadt-Land- und Ost-West-Gefälle. So ist die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck mit einem ­Quadratmeterpreis von im Schnitt 19,30 Euro das teuerste Pflaster, die Bezirke Murtal und Voitsberg in der Steiermark sind mit 7,20 Euro am günstigsten. Das zeigt eine Auswertung des Portals immowelt.at.

Neun der zehn teuersten Bezirke im Osten

Nach Innsbruck folgen als teuerste Bezirke die Städte Salzburg mit 16,90 Euro pro Quadratmeter sowie Dornbirn und Kitzbühel (je 15,70 Euro). Auch in Bregenz und Feldkirch (je 15,60 Euro) liegt der mittlere Quadratmeterpreis bei gut 15 Euro.  Insgesamt finden sich neun der zehn teuersten Bezirke in den östlichen Bundesländern Tirol, Salzburg und Vorarlberg.

Wien kann mit 14,70 Eu­ro je Quadratmeter mit dem hochpreisigen Westen durchaus mithalten. Trotzdem ist in Österreich damit - im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern - nicht die Hauptstadt das teuerste Gebiet. Mit dafür verantwortlich ist viel geförderter Wohnungsbau und ein Richtwertmietzins, der einen allzu starken Anstieg der Mieten zu verhindern 

Wo es am günstigsten ist

Die günstigsten Landeshauptstädte sind Eisenstadt (10,70 Euro), St. Pölten (10,80) und Linz (11,70). Dann folgen Graz (12,10) und Klagenfurt (12,40).

In rund einem Drittel (28) der insgesamt 78 untersuchten Bezirke liegt der mittlere Quadratmeterpreis unter 10 Euro. Tendenziell gilt: Je weiter östlich ein Bezirk, desto günstiger ist der Mietzins. Vor allem in Niederösterreich, im Burgenland und der Steiermark sind die Gesamtmieten oftmals günstiger als in anderen Bundesländern.