Wirtschaftsstimmung in Eurozone trübt sich weiter ein

Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im August weiter verschlechtert. Der Economic Sentiment Index (ESI) sei um 1,8 Punkte auf 86,1 Zähler gefallen, teilte die Europäische Kommission am Montag in Brüssel mit. In Österreich ging der Index von einem Wert von 94,7 im Juli auf 91,2 im August zurück. In der gesamten EU verschlechterte sich der Index von 89,0 auf 87,0.

Die Stimmung trübte sich in allen Sektoren der Eurozone ein. Die stärksten Rückgange gab es im Baugewerbe und beim Konsum, während sich die Stimmung in der Industrie nur leicht verschlechterte. In den ESI gehen das Industrievertrauen mit 40 Prozent und das Dienstleistungsvertrauen mit 30 Prozent ein. Das Verbrauchervertrauen steuert 20 Prozent bei. Das Bauwirtschafts- und das Einzelhandelsvertrauen werden zu jeweils fünf Prozent gewichtet.

Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im August dagegen geringfügig verbessert. Der Business Climate Indicator (BCI) sei von minus 1,27 Punkten im Vormonat auf minus 1,21 Punkte gestiegen, teilte die EU-Kommission mit. Die Verbesserung resultiere aus der Beurteilung von Managern in Hinblick auf die vergangene Produktion, die Auftragsbücher für Exporte sowie zu den Beständen. Die Manager-Erwartungen für künftige Produktionen und für die allgemeine Auftragslage habe sich aber verschlechtert.