Wohnen weiter teurer, auch Friseur kostet mehr

Inflation stieg im Februar

Wohnen weiter teurer, auch Friseur kostet mehr

Mieten sind um 5,4 % höher als vor 1 Jahr. Haarschnitt für Herren, Kinder kostet 6 % mehr.

Wien. Das Leben in Österreich ist im Februar teurer geworden. Lag die Inflationsrsrate im Jänner noch bei 0,8 %, waren es zuletzt 1,2 %, so die Statistik Austria. Haupt-Preistreiber war wieder der Bereich Wohnen: Die Mieten stiegen im Jahres­abstand um 5,4 %, Haushaltsenergie wurde im Schnitt 1,8 % teurer – wobei der Preisanstieg bei Strom mit +6,4 % besonders auffällt. Einen kräftigen Preisschub gab es bei Gemüse (+4,8 %) und alkoholfreien Getränken (plus 4,2 %). Fastfood wurde um 12,7 % teurer. Für Friseur und Kosmetik müssen wir nach der Wiedereröffnung im Schnitt 3,3 % mehr bezahlen, Herren- und Kinderhaarschnitte kosten 6 % mehr.

Billiger wurden Bekleidung und Schuhe (im Schnitt –2,5 %). Treibstoffe sind 5,2 % günstiger als vor 1 Jahr – aber auch die Spritpreise steigen, im Jänner war Tanken 11,3 % günstiger als im Vorjahr.