Klaus Winkler

Schon 390 Fälle in Tirol

Auch Kitzbüheler Bürgermeister in Corona-Quarantäne

Klaus Winkler und seine Kollegen im Aufsichtsrat der Bergbahn hatten Kontakt mit einem Infizierten. Jetzt muss er zwei Wochen zuhause ausharren.

Die Tiroler Orte Sölden im Ötztal sowie St. Christoph am Arlberg sind Dienstagabend aufgrund des Coronavirus unter Quarantäne gestellt worden. Die polizeilichen Checkpoints an den Ortsgrenzen werden derzeit eingerichtet, teilte das Land mit. Die Gemeinden werden bis 2. April isoliert. Aus Sölden liegen drei positive Testungen vor, wo ein Bezug zu einer Schirmbar nicht ausgeschlossen werden kann.

Aber auch andernorts in Tirol breitet sich das Virus weiter aus. Auch den Nobel-Skiort Kitzbühel hat es erwischt. Sieben Personen wurden in dem Bezirk bereits positiv getestet. Viele weitere befinden sich mittlerweile in Quarantäne, so auch der Bürgermeister von Kitz, Klaus Winkler. "Gerade für einen Bürgermeister lässt es sich bei den vielen Sitzungen und Gesprächen nicht vermeiden, dass man Kontakt zu einem infizierten Menschen hat. So ist es mir, wie auch meinen Kollegen im Aufsichtsrat der Bergbahn ergangen. Aus diesem Grund muss ich derzeit zu Hause bleiben, habe aber keine Anzeichen für eine Erkrankung und bin fit und gesund", schreibt er auf Facebook.

Die Agenden als Bürgermeister übernimmt er weiterhin. "Über Home-Office halte ich natürlich die Verbindung zum Stadtamt und unseren Blaulichtorganisationen und bin ständig im digitalen Austausch, damit alle notwendigen Maßnahmen rasch getroffen werden können. Ich werde mich natürlich auch in dieser Zeit um Ihre Anliegen kümmern", beteuert Winkler. Am Ende findet er noch aufmunternde Worte und beschwört den Zusammenhalt in einer solchen Krise: "Derzeit gilt es, Ruhe zu bewahren, zusammenzuhalten, dann werden wir die Krise bestimmt meistern."



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