Ausseer stellen Wachdienst gegen Zweitwohnbesitzer auf

Aufregung auf Twitter

Ausseer stellen Wachdienst gegen Zweitwohnbesitzer auf

Große Aufregung: Vier Gemeinden im Salzkammergut fordern ein drastisches Verbot.

Dieser Schreiben des Regionalvereins Ausseerland-Salzkammergut hat es in sich.  Vier steirische Gemeinden (Altausee, Bad Aussee, Bad Mitterndorf und Grundlsee) fordern ein Verbot von „Zweitwohnungstouristen“. Konkret würde dies bedeuten, dass Eigentumsbesitzter nicht mehr zu ihrem Zweitwohnsitz dürfen.  
 
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Ausseer stellen Wachdienst gegen Zweitwohnbesitzer auf
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Ausschau nach fremden Kfz-Zeichen

Wie in den Schreiben zu entnehmen ist, hat man in den Gemeinden bereits einen Wachdienst installiert, der Ausschau nach „fremden“ Kfz-Zeichen hält. „Mit großer Besorgnis stellen unserer Wachdienste fest, dass ich vermehr Zweitwohnungsbesitzer und Tagestouristen im Steirischen Salzkammergut aufhalten. Das kann aufgrund der Kfz-Kennzeichen festgehalten werden (Graz, Wien, OÖ, Mürztal, Murtal etc.).“
 
Die Gäste würden sich dabei „den örtlichen Vorgaben und den Anordnungen der Bundesregierung widersetzen“, heißt es im Schreiben weiter. Es wird daher „ähnlich dem Tiroler Modell“ gefordert, dass „der Übertritt von Gemeindegrenzen“ beschränkt wird. „Zweitwohnungsbeitzter müssen sich entscheiden, ob sie diese Krise an ihrem Haupt- oder Zweitwohnsitz durchstehen wollen.“ Am Ende des Briefes fordern die vier Bürgermeister ein „rasches Handeln“.  
 
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In den sozialen Medien ist die Aufregung groß. Viele kritisieren das Handeln und die Forderungen der steirischen Gemeinden. So schreibt etwa Ex-SPÖ-Geschäftsführer Thomas Drozda: „Die Krise macht Camoufliertes allerorts sichtbar, Vorgang finde in Ischgl und den Wiener Wäldern genauso gut wie im steirischem Salzkammergut“. Andere kritisieren dass man „Das Geld der Wiener“ sonst schon will. „Die Nerven im Ausseerland liegen offensichtlich blank“ 
 
 
 
 
 


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