Coronavirus

Corona-Hotspots: Wo das Virus in Österreich am heftigsten tobt

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Salzburg und Kärnten haben die meisten Neuinfektionen, Wien und Niederösterreich die wenigsten.

4.669 Neuinfektionen verzeichnete gestern Österreich an einem Tag. Im Vergleich zur Vorwoche sind die neuen Covid-Fälle damit um rund 30 Prozent gesunken. Das reicht freilich noch nicht aus, um die Spitäler wieder zu entlasten. Es zeigt sich jedenfalls ein immer deutlicheres Ost-West-Gefälle.

Derzeit haben Wien mit einer Inzidenz von 241 und Niederösterreich mit 293 pro Kopf die wenigsten Neu­ansteckungen. Allerdings gilt eine Inzidenz von über 200 (ab 50 gibt es Reisewarnungen) in Deutschland als klarer Hotspot.

Die meisten Neuansteckungen in Relation zur Bevölkerung findet man in Salzburg (610) und Kärnten (543). Sie gelten als „Super-Rot“.

Nur in Niederösterreich Bezirke mit unter 200

Nur in Niederösterreich finden sich derzeit neun Bezirke, die in der Inzidenz bei unter 200 liegen.

Experten vermuten, dass Wien und Niederösterreich – die weit früher einen Anstieg an Neuinfektionen ab September offiziell vermeldeten – durchgängig mehr getestet und auch weniger Sommertourismus hatten. Und daher (auf zu hohem Niveau) derzeit noch die stabilsten Bundesländer sind.

30 Bezirke liegen gar über einem Falldurchschnitt von 500 in sieben Tagen und fünf Bezirke – in Kärnten, Salzburg, Oberösterreich und Tirol – gar über 800. 
In Zukunft soll es in diesen Extrembezirken regelmäßige Screenings (Massentests) geben. Derzeit bleibt jedenfalls ganz Österreich rot.

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