Büroparty

Wiener feierten in Bürogebäude

Corona-Party als 'Schulung' getarnt: 70 Anzeigen

Musik, Alkohol, Partylaune, aber keine Masken und schon gar kein Abstand. Da hagelt es Corona-Anzeigen. 

Wien. Wer auch immer auf die Idee kam, mitten im verlängerten harten Lockdown eine Party in ­einem Bürogebäude in der Neubaugasse zu veranstalten, kann sich sicher sein: Das wird teuer!


Alarmiert durch besorgte wie auch verärgerte Anrainer kam die Exekutive um 19.45 Uhr zu dem Haus, in dem mehrere Firmen und private Bildungsanbieter ihre Räumlichkeiten haben. Im gegenständlichen Fall kamen Partymusik, Gläserklirren und sich überschlagende Stimmen aus den Büros eines Finanz- und Versicherungsunternehmens. Rund 40 Leute hatten sich zusammengefunden, die den einschreitenden Polizisten weismachen wollten, dass man zuvor eine Schulung gehabt habe und jetzt lediglich noch ein bisschen zusammenstehe. Nur: mit DJ und Alkohol? Außerdem trug kein Einziger eine FFP2-Maske, und die Abstands­regeln wurden auch nicht eingehalten.


Fazit: Die Polizei löste das gesellige Beisammensein auf, nahm die Personalien aller 40 anwesenden Gäste auf und schrieb insgesamt 70 Anzeigen. Je nach Strenge des Magistratsjuristen werden daraus summa summarum 4.000 bis 40.000 Euro Geldstrafe.


Gelächter verriet die versteckten Gäste


Lärm. Etwas „billiger“ wird eine illegale Party in Linz in einer Wohnung, wo so lautstark gefeiert wurde, dass Anrainer die Beamten wegen Lärm­erregung alarmierten. Beim Anrücken hörten die Beamten im Stiegenhaus bereits lautes Geschrei und Musik.


Nach Dauerklopfen und Klingeln durch die Cops öffnete der völlig betrunkene Mieter und zeigte kalt lächelnd ein leeres Wohnzimmer: „Nix Party!“ Allerdings kamen aus dem Schlafzimmer verdächtige Geräusche, die sich bei näherem Hinhören als (unterdrücktes) Gelächter entpuppten. Und tatsächlich befanden sich im Schlafzimmer zehn Gäste aus Rumänien, alle angeheitert und corona-ignorant. Sie wurden alle angezeigt.  

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