Coronavirus: Reproduktionszahl von 1,10 auf 1,01 gesunken

Corona-Krise

Coronavirus: Reproduktionszahl von 1,10 auf 1,01 gesunken

AGES: R-Zahl auch in Oberösterreich und Wien um 1.

Wien. Die epidemiologische Situation bezüglich SARS-CoV-2 dürfte sich weiter stabilisieren. Zwischen 17. und 29. Juli lag die Reproduktionszahl (R-Zahl) bei 1,01 und ist damit gegenüber der Vorwoche um 0,1 gesunken. Die geschätzte tägliche Steigerungsrate der Zahl der Fälle lag mit 1,1 Prozent ebenfalls niedriger als in der Vorwoche.
 
Dies ergab die neueste Auswertung durch Experten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und der TU Graz. Die R-Zahl lag in der Vorwoche bei 1,11. Sie ist eine Schätzung der durchschnittlichen Zahl der Fälle, die von einer infizierten Person ausgehen, und wird basierend auf den vorangegangen 13 Tagen errechnet. Liegt die Zahl über 1,0, nimmt die Zahl der Infektionen kontinuierlich zu, liegt sie darunter, geht die Zahl der Infektionen zurück.
 
In manchen Bundesländern sei die Anzahl der inzidenten Fälle sehr gering, weswegen Schwankungen der effektiven Reproduktionszahl mit großer Vorsicht zu interpretieren seien, hieß es in dem Freitagabend veröffentlichten Bericht der AGES. Demnach liegt die effektive Reproduktionszahl in Oberösterreich trotz des neu aufgetretenen Clusters in St. Wolfgang um 1. Die epidemiologische Kurve zeige allerdings, dass sich die Anzahl der täglich neu diagnostizierten Fälle weiterhin auf einem erhöhten Niveau befindet.
 
Auch die effektive Reproduktionszahl in Wien schwankt laut AGES weiter um 1. Diese Entwicklung entspreche einer endemischen Verbreitung, die sich in Wien auf einem niedrigen Inzidenzlevel eingependelt habe.

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