Darum landen Corona-Geimpfte im Krankenhaus

Neue Studie

Darum landen Corona-Geimpfte im Krankenhaus

Forscher haben nun herausgefunden, welche Vorerkrankungen verantwortlich sind. 

Alle gegen Corona zugelassenen Impfstoffe weisen eine hohe Wirksamkeit auf, 100-prozentigen Schutz kann aber kein Vakzin garantieren. Immer wieder werden deshalb auch Fälle bekannt, wo ein eine bereits vollständig geimpfte Person an Corona erkrankt und sogar im Krankenhaus behandelt werden muss. Israelische Forscher haben nun herausgefunden, welche Vorerkrankungen dafür verantwortlich sind.

Vorerkrankungen und Immunschwäche

Von 152 Personen, die trotz zweifacher Impfung im Spital behandelt werden mussten, wiesen 146 Vorerkrankungen auf. Am weitesten verbreitet war dabei Bluthochdruck (71 Prozent der Erkrankten), Diabetes (48 Prozent) sowie chronisches Nierenversagen (32 Prozent). Dahinter folgen Herzleiden, Lungenleiden, Krebs und Demenz.

Bei rund 40 Prozent der Patienten konnten die Forscher zudem eine Immunschwäche ausmachen. Ihr Immunsystem war herunterreguliert und könnte nur einen eingeschränkten Schutz aufbauen. Ein Grund dafür ist etwa eine Kortison-Behandlung oder eine Chemotherapie.

In Israel bietet man Menschen mit Vorerkrankungen nun eine sogenannte Booster-Impfung an. Eine dritte Dosis soll somit den Schutz vor Corona erhöhen.
  



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