Impfstraße

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Das Impf-Wunder

Die Auswirkungen der 2G-Regel setzten sofort ein. Ansturm auf Impfzentren.

Wien. Plötzlich drängen die Menschen zu den Impfstraßen. Die Verschärfung der Maßnahmen (siehe rechts) lässt die Impfzahlen in die Höhe schießen. Noch vor wenigen Tagen ließen sich im Schnitt nur etwa 9.000 Menschen pro Tag impfen. Jetzt sind es bis zu 32.000 (am Samstag) – eine Steigerung um 256 %!

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein zu ÖSTERREICH: „Schon seit der Ankündigung von 3G am Arbeitsplatz hat sich die Zahl der Erstimpfungen verdoppelt.“ Nachsatz: Jetzt sind es noch mehr.

Schlangen. Der Lokalaugenschein zeigte: Gestern standen in der Lugner City in Wien Hunderte ab der Früh vor der erweiterten Impfstraße. Der Hausherr selbst holte sich sein drittes Jaukerl.

© Zvg
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"Ich will mich nicht täglich testen gehen"

Stau auch vor dem Austria Center, der größten Impfstraße des Landes. Die meisten gaben an, sie wollten sich ohnehin jetzt impfen lassen. Nur Yaser (20) gab zu,
dass es wegen der 2GVerschärfung hier ist: „Ich will mich nicht täglich für die Arbeit oder das Fitnesscenter testen lassen.“

Lockdown? Virologe Norbert Nowotny mahnt zur Vorsicht: „Wer sich erstmals impfen lässt, braucht eine Zweitimpfung und erst danach – in etwa 6 Wochen – gibt es den vollen Schutz.“ Aber, so der Experte, wenn sich die Zahlen im Laufe der Woche weiter verschlechtern, dann müsse man regionale Lockdowns andenken.

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