Strand Urlaub

Corona-Lage spitzt sich zu

Delta-Check: Der Reise-Atlas für Ihren Urlaub

In mehreren Ländern spitzt sich die Corona-Lage wieder zu. Was gilt wo? Der Überblick.

Wien. So haben Deutschland und Frankreich ganz Spanien wieder zum Risikogebiet hochgestuft. Österreich wartet damit noch ab. Angekündigt sind bloß Stichproben auf den Flughäfen für Reiserückkehrer aus Mallorca, Ibiza oder den ­Kanaren.

Spanien: In Barcelona Ausgangssperren

  • Erhöhtes Risiko: 7-Tage-Inzidenz kletterte auf über 200. Der Anteil der Delta-Variante liegt derzeit schon bei 41,4 Prozent. Flugreisen­de (auch Kinder unter 6 Jahren) müssen sich maximal 48 Stunden vor Ankunft in Spanien unter www.spth.gob.es registrieren.
  • Aktuelle Regeln: In Kataloniens Hauptstadt Barcelona gilt wieder eine nächtliche Ausgangssperre. Auf den Balearen und den Kanaren gilt sie nicht.

Italien: Niedrige Werte, keine Beschränkungen

  • Risiko: Die Corona-Werte sind sehr niedrig. Allerdings liegt der Anteil der Delta-Variante bei Neuinfektionen bereits bei 30,4 Prozent – Tendenz steigend.
  • Aktuelle Regeln: 3-G-Nachweis bei der Einreise (Grüner Pass). Einreiseverbot herrscht für Briten.

Zypern: Ab Montag wieder Hochrisikogebiet

  • Höchstes Risiko: Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 599,2. Kein anderes Land verzeichnet derzeit einen so hohen Anstieg. Vor allem Junge verbreiten das Virus. Deutschland erklärt die ­Insel ab Montag zum Hochrisikogebiet. Die Einreise nach Zypern aus Österreich ist ohne Einschränkungen möglich.
  • Aktuelle Lage: Hotels und Gastronomie haben geöffnet, in Innenbereichen sowie generell in Nachtklubs gilt die 3-G-Regel. 

Kroatien: Eine Region mit erhöhten Zahlen Ausgangssperren

  • Regionale Probleme: Leich­te Zunahme der Fallzahlen in der Region Zadar. Anzahl der Delta-Variante bei neuen Fällen bereits bei 54,5 Prozent.
  • Aktuelle Lage: Die Hotels empfangen Gäste ohne Einschränkungen. Gaststätten dürfen in ihren Innenbereichen bewirten. Vorsicht: Rückreise nach Österreich via Slowenien nur über die Hauptverbindungsstraßen. Wer kleine Landstraßen verwendet, wird teuer bestraft.

Portugal: Fallzahlen schnellen nach oben

  • Erhöhtes Risiko: Delta-Variante breitet sich rasend schnell aus: 3.300 Neuinfektionen in 24 Stunden. 7-Tage-Inzidenz stieg abermals auf fast 170.
  • Aktuelle Lage: Wieder wurde eine nächtliche Ausgangssperre eingeführt. In den Regionen mit besonders schlechter Lage (darunter Lissabon) dürfen die Menschen zwischen 23 Uhr und 5 Uhr nur mit triftigem Grund auf die Straße.

Malta: Einreise nur mit gültigem Impfzertifikat

  • Strenge Regeln: Ins kleinste Land der Europäischen Union darf künftig nur einreisen, wer ein anerkanntes Covid-Impfzertifikat vorweisen kann. Kinder brauchen einen gültigen PCR-Test. Überall gilt Maskenpflicht – außer an Stränden.

Reisen ohne Covid-Ärger

  1. Ich bin geimpft. Bedeutet das für mich freie Fahrt ans Meer? Keine der beliebten Feriendestinationen der Österreicher am Mittelmeer verlangt von geimpften Österreichern zusätzlich zum Impfnachweis einen negativen Corona-Test. Die zweite Impfung muss aber zumindest zwei Wochen zurückliegen.
  2. Wie weise ich meine Impfung am besten nach? Mit Impfzertifikat samt QR-Code: Der Grüne Pass ist in der ganzen EU gültig. Das gelbe Impfbüchlein ist in manchen Ländern ­umstritten, es ist nicht fälschungssicher. Mit dem Zertifikat werden auch Test- und Genesungsresultate am Smartphone gespeichert.
  3. Ich bin geimpft, meine Kinder nicht – was muss ich beachten? Je nach Land unterschiedliche Altersgrenze für eine Testpflicht bei Ungeimpften. In Frankreich müssen Kinder erst ab elf Jahren getestet werden, in Italien ab sechs. 


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