Hohe 7-Tage-Inzidenz

Diesen Hotspots droht auch die Sperre

Diesen Hotspots droht auch die Sperre
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Die Sieben-Tage-Inzidenz klettert in knapp zehn Bezirken sogar über 300.
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Wien. Die Ampelkommission stufte am Donnerstag alle Bundesländer bis auf Vorarlberg auf Rot ein. Die risikoadjustierte Sieben-­Tage-Inzidenz – hier werden Tests, Anteil an Asymptomatischen, Hospitalisierungsraten und Altersdurchschnitt einberechnet – liegt in Österreich bereits bei 203,2. Ab einem Wert von 200 sieht die Ampel einen Handlungsbedarf für Verschärfungen.

Die Politik hat sich aber nur auf die Marke 400 für zusätzliche Maßnahmen einigen können. Derzeit trifft das auf vier Bezirke zu. Wiener Neustadt – hier gibt es jetzt Austrittstests – kommt auf erschreckende 539 in der Inzidenz. Mehr als zehn Bezirke liegen bereits über 300. Gleich 35 Bezirke haben eine Sieben-Tage-Inzidenz, die über 200 liegt.

B.1.1.7 dominierend und hoher R-Wert im Land

Ansteckung. Die weit ansteckendere und gefährlichere B.1.1.7-Variante ist die dominierende in Österreich. Nur in Vorarlberg – daher liegt es noch in der Sieben-Tage-­Inzidenz unter 100 – kommt diese britische Va­riante „nur“ auf 30,3 %. Im Burgenland sind es bereits 88,1 %, in Wien 63,8 %.

Dementsprechend steigen die Neuinfektionsraten. Gestern wurden knapp 3.000, davon 750 in Wien, registriert. Der R-Wert (wie viele einer ansteckt) liegt österreichweit bei 1,11. Die Aufklärungsquote wird von der Ampelkommission mit 59 % angegeben. Nötig wären 80 %.

Gastein ist zu. Neben Wr. Neustadt, Hermagor und Schwaz müssten auch die Bezirke Jennersdorf und Weiz de facto abgeriegelt werden. In Salzburg wurde eine Quarantäne über das gesamte Gasteinertal verhängt, Bad Hofgastein hatte eine 7-Tage-Inzidenz von 1.349.

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