Daniela Bardel

Das sagt Österreich

Durchhalten! Ende der Corona-Fastenzeit naht

Ein Kommentar von ÖSTERREICH-Chefredakteurin Daniela Bardel.

Mit den Osterfeiern geht traditionell die Fastenzeit zu Ende. Heuer gilt das mehr als in vielen anderen Jahrzehnten zuvor. Neben dem oft halbherzigen Verzicht auf Zuckerln und Alkohol müssen die Österreicher heuer in der Corona-Krise wirklich enthaltsam leben – und alle sozialen Kontakte reduzieren.
 
Vizekanzler Kogler macht nun Hoffnung und will am Montag den „Plan für die Lockerungen“ der Maßnahmen verkünden.
 
Gesundheitsminister Anschober sieht durch die Abflachung der Kurve schon eine Entlastung des Gesundheitssystems.
 
Präsident Van der Bellen mahnt aber: „Durchhalten, es ist noch nicht überstanden!“ Als Kenner der österreichischen Seele weiß er genau: Die Ungeduld wächst. Die Menschen wollen ihre Freiheit zurück.
 

Nach Ostern sollen erste Geschäfte aufsperren

Gerade jetzt, in der Woche vor dem Osterfest, ist die Versuchung zu sündigen besonders groß: Es wird Traumwetter bis zu 25 Grad angekündigt.
 
Dennoch gelten die Abstandsregeln – und sie werden auch mit harten Strafen durchgesetzt. Ein Kaffee auf der Parkbank mit einer Freundin kann da schon 1.000 Euro kosten.
 
Kein Wunder, dass der Streit um die Öffnung – sei es der Geschäfte oder der Bundesgärten in Wien – auch politisch entbrannt ist. Die Gemüter kochen da wie dort langsam hoch.
 
Nach Ostern – hört man aus Politkreisen – sollen erste Geschäfte wieder aufsperren. Auch um Firmenpleiten zu verhindern. Das Ende der Entbehrungen rückt also näher …


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