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Im oe24.TV-Interview

Erster Virologe spricht schon von viertem Lockdown

Gerade hat die Regierung den 3. Lockdown angekündigt, da gibt es erste Experten-Meinungen zu einem 4. Lockdown.

Knapp eine Woche vor dem Heiligen Abend hat die Regierung am Freitag den dritten Corona-Lockdown verkündet. Er startet bereits am 26. Dezember und dauert bis inklusive 17. Jänner. In dieser Zeit hat der Handel zu und persönliche Dienstleister wie Friseure müssen ebenfalls schließen. Silvester-Partys fallen aus. An den Schulen geht es nach den Ferien für 1,5 Wochen im Distanz-Unterricht weiter.
 
Die neuen Maßnahmen wurden notwendig um das Virus einzudämmen und die Spitäler zu entlasten. Kaum hatte die Regierung den dritten Lockdown angekündigt, argumentieren Experten bereits für einen vierten Lockdown.

Nowotny: "Permanenter Teil-Lockdown vorstellbar"

Mit dem aktuellen harten Lockdown werde man in den nächsten drei bis vier Wochen mit den Corona-Zahlen herunter kommen, ist sich Virologe Prof. Dr. Norbert Nowotny sicher. Optimal wäre, wenn sich die Infektionszahlen nach dem dritten Lockdown auf 1.000 Neuinfektionen pro Tag senken würden. Allerdings stellt er die Frage: Was passiert nachher? Nowotny: Es werde nach den drei, vier Wochen "sehr viele andere europäische Länder geben", die noch höhere Zahlen haben werden. "Was machen wir dann? Schließen wir uns dann wieder ein? Lassen wir die Leute dann nicht zu uns in den Ski-Urlaub?"´, fragt Nowotny.
 
Virologe Nowotny bezweifelt, dass es sich um den letzten Lockdown handelt und rechnet mit einem vierten. Allerdings könne er sich vorstellen, dass die Regierung nach dem dritten Lockdown nur noch mäßig lockert. "Es könne natürlich sein, dass wir in einem permanenten Teil-Lockdown bleiben – bis die Impfungen schon langsam greifen und die Infektions-Ketten unterbrochen werden."
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