Geburtenstation wegen Coronavirus gesperrt

Zwei werdende Mütter verlegt

Geburtenstation wegen Coronavirus gesperrt

Medizinischer Mitarbeiter positiv getestet - OÖ. Ärztekammerpräsident nach Skiurlaub in Lech am Arlberg in Quarantäne.

Linz. Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des Salzkammergut Klinikums Bad Ischl ist am Dienstag geschlossen worden, da ein medizinischer Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Das gesamte Personal der geschlossenen Station ist in Heim-Quarantäne, zwei werdende Mütter wurden in andere Spitäler verlegt, Neugeborene waren keine auf der Station, teilte das Klinikum mit.

Nachdem schon im Vorfeld die Aufnahme von Patienten generell auf das Notwendigste reduziert worden war, hätten sich laut Klinik auf der nun geschlossenen 21-Betten-Station nur wenige Patientinnen befunden, die ohnehin direkt vor der Entlassung standen. Nähere Informationen für Schwangere, die demnächst Entbindungstermin in Bad Ischl haben, erteilt das Klinikum unter der Servicenummer: 05 055471-33330.

OÖ. Ärztekammerpräsident in Quarantäne

Seit Montag befindet sich auch Oberösterreichs Ärztekammer-Präsident Peter Niedermoser, der hauptberuflich als Pathologe am Ordensklinikum Barmherzige Schwestern in Linz arbeitet, bis 28. März in Quarantäne. Er war noch vergangene Woche in Lech am Arlberg auf Skiurlaub, bestätigte die Ärztekammer einen Bericht in den "OÖN" am Dienstag.

Da sich Lech - seit Dienstag ist die gesamte Vorarlberger Arlbergregion unter Quarantäne gestellt - in einem Risikogebiet befindet, sei am Montag "behördlich entschieden" worden, dass für Niedermoser aus Sicherheitsgründen ein Beschäftigungsverbot gilt, hieß es in dem Bericht. Er zeige bisher keine Symptome einer Erkrankung, seinen Job als Kammer-Präsident übt der Pathologe derzeit in Heimarbeit aus.


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