Halloween: Nehammer appelliert, zu Hause zu bleiben

Zahlen steigen rasant

Halloween: Nehammer appelliert, zu Hause zu bleiben

''Verantwortung für unser gesellschaftliches Zusammenleben zeigen jetzt jene, die auf Partys und Feiern verzichten'', betonte der Innenminister 

Wien.  Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat am Mittwoch appelliert, trotz Halloween am kommenden Samstag zu Hause zu bleiben. Gleichzeitig kündigte er verstärkte Kontrollen in der Nacht auf Sonntag an. Er habe diesbezügliche Anweisungen an den Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit erteilt, diese verstärkten Kontrollen auf Ebene der Landespolizeidirektionen umzusetzen.
 
Der Fokus liegt dem Innenminister zufolge dabei einerseits auf der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben im Nachtgastronomie-Bereich, andererseits auf der Verhinderung größerer Feiern und Treffen im öffentlichen Raum. "Dieses Jahr stellt ganz besondere Anforderungen an uns - an alle Menschen, die in Österreich leben, aber vor allem auch an die Polizistinnen und Polizisten. Vielen, vor allem jüngeren Menschen, ist das Feiern in der Halloween-Nacht zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden. In diesem Jahr der besonderen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie sollten wir alle auch in Eigenverantwortung handeln und zum Schutz der Mitmenschen beitragen", appellierte Nehammer. Das bedeute "vor allem kein Umherziehen in Verkleidung in größeren Gruppe und das Veranstalten von privaten Feiern und Partys".
 
"Die Infektionszahlen schnellen derzeit Tag für Tag nach oben. Die Reduktion der sozialen Kontakte ist daher ein Beitrag, den jeder Einzelne leisten kann. Verantwortung für unser gesellschaftliches Zusammenleben zeigen jetzt jene, die auf Partys und Feiern verzichten", betonte der Innenminister und verlangte, "für die Menschen, die besonders von der Pandemie gefährdet sind, einzutreten und diese zu schützen".
 
Seit Beginn der Schwerpunktaktionen am 24. September 2020 wurden laut Innenministerium österreichweit bisher rund 88.000 Kontrollen im Gastro-Bereich durchgeführt. Rund 1.000 Anzeigen wurden dabei erstattet.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten