Rückgang um zwei Drittel
Impf-Flaute bei Erst-Stichen
Wien. Die große Impfeuphorie in Österreich dürfte zumindest Pause machen. Die Impfrate ist seit Tagen massiv rückläufig. Wurden am vergangenen Samstag insgesamt rund 50.000 Menschen geimpft, waren es eine Woche davor noch 70.000 und am 26. Juni gar 120.000. Besonders eklatant ist der Rückgang bei den Erststichen: Innerhalb von nur zwei Wochen sank die Zahl um zwei Drittel, also von rund 27.000 am 26. Juli auf knapp 9.800 vergangenen Samstag.
Geht dem Impfturbo also die Luft aus?
Sommer-Loch. Im Gesundheitsministerium habe man mit einer sommerbedingten Impfflaute gerechnet, wie auf ÖSTERREICH-Anfrage erklärt wird. Um den Impf-Turbo wieder in Gang zu setzen, werden „niederschwellige“ Angebote wie etwa „Impfen ohne Termin“ initiiert. Aber auch da sind die Erfolge durchwachsen.
Während in Wien die Erwartungen an diesem Wochenende übertroffen wurden (280 statt 120 Impfungen täglich) herrscht in Salzburg Krisenstimmung: Von mehr als 1.800 Impfdosen konnte nur rund die Hälfte verimpft werden.
Im Gesundheitsministerium arbeite man derzeit an weiteren Angeboten, wie etwa mehr Impfbusse, um vor Ausbruch der 4. Welle so viele Menschen wie möglich zu immunisieren.
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