Corona-Impfstoff: EU-Vertrag mit Biontech steht

Patientendaten wohl nicht betroffen

Impfstoff-Daten von BioNTech bei Hackerangriff auf EMA abgegriffen

Dokumente für Zulassung von Corona-Impfstoff im Visier.

Berlin/London. Bei einem Hackerangriff auf die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) ist nach Angaben von BioNTech und Pfizer auf Dokumente zum Coronavirus-Impfstoff der Pharmakonzerne zugegriffen worden. Betroffen seien "einige Dokumente im Zusammenhang mit der Einreichung von Zulassungen für den Covid-19-Impfstoffkandidaten von Pfizer und BioNTech, BNT162b2", teilte BioNTech am Mittwochabend mit. Es gebe keine Hinweise darauf, dass Patientendaten betroffen seien.

Keine Auswirkung auf die Prüfungsfristen

Der Vorfall werde nach Angaben der EMA keine Auswirkung auf die Prüfungsfristen für den Impfstoff haben. Pfizer bestätigte die Angaben. Die EMA hatte den Hackerangriff zuvor bekanntgegeben, ohne zunächst Einzelheiten zu nennen. Sie ist für die Beurteilung und Überwachung von Arzneimitteln zuständig.

Die Aktien von BioNTech und Pfizer rutschten an der Wall Street um bis zu 3,5 Prozent ab.



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