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Gratis, freiwillig, regional

Impfstrategie: So kommen Sie zum Impfstoff

Informationskampagne der Regierung zeigt die drei Eckpunkte der österreichischen Impf-Strategie.

Wien. "Die Schwächsten zuerst" - unter diesem Motto ist heute, Montag, eine Informationskampagne der Regierung zur Impfung gegen Corona angelaufen. In einer ersten Phase will man auf sachliche Aufklärung setzen, hieß es aus dem Bundeskanzleramt. Dann soll eine Aktivierungskampagne folgen, zumal "erst nach und nach eine größer werdende Anzahl an verfügbaren Dosen" der Vakzine verfügbar sein werde.

Wichtigste Eckpunkte der Impfstrategie

  • Gratis-Impfung
  • Impfung ist freiwillig
  • Impfung soll möglichst schnell regional verfügbar sein

Im ersten, breit gestreuten Spot erklärt der Rektor der Medizinischen Universität Wien, Markus Müller, die drei Phasen der Corona-Impfaktion. Damit sei gewährleistet, dass "die Schwächsten zu allererst versorgt werden", so der Mediziner. Die Impfung werde für alle verfügbar, gratis, "sehr sicher und wirksam sein und einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der Pandemie leisten".

Nach breiterer Verfügbarkeit des Impfstoffes sollen möglichst viele Menschen zur Teilnahme animiert werden. "Die Kampagne setzt von Beginn an auf die Einbeziehung führender Fachleute aus der Medizin", hieß es aus der Bundesregierung.

Die drei Phasen erläutert Müller im Spot konkret: "In der ersten Phase werden vor allem Bewohner von Alters- und Pflegeheimen sowie Personal im Gesundheitswesen geimpft; in Phase zwei ältere Personen, Personen mit Risikoerkrankungen und Personal in kritischer Infrastruktur. In Phase drei wird die gesamte Bevölkerung die Gelegenheit haben, sich impfen zu lassen."

Phase zwei: Ältere Personen

Die zweite Phase soll etwa Ende Februar starten. Da bringe man die Impfung über die niedergelassenen Ärzte zu den Menschen, sagte der Sonderbeauftragte für Gesundheit, Clemens Martin Auer der Sonderbeauftragte für Gesundheit, Clemens Martin Auer im Zuge einer Pressekonferenz mit Anschober am Montag. Die Ärzte würden dann auch alle zu Hause lebenden Menschen über 65 sowie Risikogruppen aktiv ansprechen.

Video zum Thema: Statement von Clemens Martin Auer
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Phase drei: Gesamte Bevölkerung

In der dritten Phase soll dezentral vorgegangen werden – vor allem auch über Impfungen in den Betrieben. In den Gemeinden und Städten soll es Impfstraßen geben (in kleineren Gemeinden etwa der Turn- oder Pfarrsaal). 
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