Maximal-Zahl von 310 Betten

Intensivbetten: Wien mobilisiert letzte Reserven

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Die dramatische Corona-Entwicklung führt zu OP-Verschiebungen.
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Auch wenn die offiziellen Daten der AGES nahelegen, dass in Wien 52 Prozent der Intensivbetten für Corona-Patienten frei seien, stimmt in Wahrheit die von ÖSTERREICH aufgedeckte Faktenlage.

In Wiens Spitälern ist kein einziges Intensivbett mehr frei verfügbar, da zuletzt schon allein 165 Corona-Patienten Beatmung brauchten beziehungsweise im künstlichen Tiefschlaf lagen.

Dazu kommt, dass die Intensivbetten auch ohne Corona im Normalfall täglich zu 80 bis 85 Prozent ausgebucht sind -und aktuell nur 230 Intensivbetten in den Spitälern des Gesundheitsverbunds und im AKH bereitstanden. "Wir haben streng genommen gar kein freies Bett", erkärte Nina Brenner-Küng vom Wiener Gesundheitsverbund.

Wien geht auf Maximum von 310 Betten hinauf

Schon gestern begann man im AKH deshalb mit dem Ausbau der Betten-Kapazität. Dann gab auch noch der Wiener Gesundheitsverbund bekannt, dass ab sofort mit der Aufstockung auf die Maximalkapazität begonnen wird.

Verschiebung. Um die steigende Zahl an Corona-Patienten unterbringen zu können, müssen vor allem planbare Operationen verschoben werden, was bereits geschieht.

Damit soll in den Wiener Spitälern die maximale Kapazität von aktuell 230 auf etwa 310 Intensivbetten für Corona-Patienten aufgestockt werden.

Triage droht weiterhin. Dass damit die gefürchtete Triage -die ärztliche Entscheidung, wer ein Intensivbette bekommt und wer nicht - auf Dauer vermieden werden kann, kann derzeit freilich niemand garantieren

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