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Gefälschte Tests, korrupte Labore

Grenzkontrolle: Jetzt Aktion scharf

Jetzt soll auch die Pendler­regelung mit den Nachbarländern verschärft werden.

Wien. An allen Grenzübergängen nach Österreich wird strikt kontrolliert, heißt es. „Jedes Auto wird angehalten, jeder Reisende muss die Testbestätigung bei sich haben“, wird am österreichisch-ungarischen Grenzübergang in Nickeldorf argumentiert. Ähnlich in Drasenhofen (NÖ) an der Grenze zu Tschechien: „Wir kontrollieren rigoros Corona-Test, Pendlerbescheinigung und Pre-Travel-Clearance, die online ausgefüllt werden muss.“

Durchgeführt werden die Kontrollen von 1.341 Soldaten gemeinsam mit der Polizei. In NÖ sind 220 Soldaten abgestellt, in Oberösterreich 110.

Neu: Testpflicht jetzt zwei Mal pro Woche

Härter. Bisher benötigten Pendler (zu beruflichen Zwecken, zum Besuch von Familie und Lebenspartner) einen Covid-Test, der nicht länger als sieben Tage zurückliegt. Im neuen Ost-Lockdown-Paket wird jetzt vorgesehen, dass BerufspendlerInnen zwei Mal pro Woche zum Corona-Test müssen.

Schwarzmarkt. Aber der Schwarzmarkt mit gefälschten Tests blüht europaweit.

So wurden zuletzt 17 Ukrainer erwischt, die von Österreich nach München wollten. Sämtliche Unterlagen, die die Reisegruppe vorlegte, waren gefälscht: Sie hatten Arbeitsverträge, Hotelreservierungen, negative Corona-Tests aus dem Photoshop.

In Innsbruck wurde eine 58-jährige rumänische Pflegerin wegen Urkundenfälschung und vorsätzlicher Gefährdung von Menschen angezeigt: Sie war positiv, kam mit einem gefälschten Zertifikat aus Rumänien und steckte einen 90-Jährigen an, den sie zu pflegen hatte.



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