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Corona-Hotspot Europas

Ist diese kroatische Bar das neue Ischgl?

Zahlreiche Länder melden Infizierte: Ist diese Bar der neue Corona-Hotspot Europas?

Am Donnerstag meldete Kroatien eine Rekordzahl an Neuansteckungen mit dem Coronavirus. 180 Menschen infizierten sich innerhalb von 24 Stunden -der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Auch in Österreich gibt es immer mehr Fälle, die auf Kroatien-Rückkehrer zurückgehen. In OÖ gibt es 15 Infektionen, ausgelöst durch Österreicher, die in Makarska Urlaub machten. Weitere Cluster in Tirol (16 Infizierte) sind auf Heimkehrer aus Split zurückzuführen. Auch ein Anstieg in Wien wird mit Kroatienurlaubern in Verbindung gebracht.
 

Zahlreiche Länder betroffen

Nicht nur in Österreich gehen die zuletzt wieder gestiegenen Anzahl an Neuinfektionen auf die Urlaubsreisenden zurück, auch Deutschland oder die Schweiz haben ähnliche Probleme. Dabei steht zunehmend eine Bar im kroatischen Makarska im Fokus.  Wie der „Blick“ berichtete, sollen sich in der Bar Makarana etwa auch sieben deutsche Urlauber aus Hamburg und fünf Personen aus der Schweiz infiziert haben. 
 
Dabei werden Erinnerungen an Ischgl und den März wach. Auch in  Makarska sei der Ausbruch auf einen Kellner zurückzuführen, der trotz eindeutiger Symptome weitergearbeitet hat.
 
 

Kommt jetzt eine Reisewarnung?

Platter prescht vor. Mit Tirols LH Günther Platter (VP) fordert der erste Politiker in Österreich jetzt eine Reisewarnung mit der Sicherheitsstufe 6 für Kroatien. Das sei aufgrund der "derzeitigen Informationen diskutierenswert", so Platter gegenüber der APA. Er gehe davon aus, dass "die Bundesregierung reagieren" und sich "aufgrund der Aktualität mit dem Thema auseinandersetzen" wird. 50 %aller Neuinfektionen seien laut Platter auf Balkan-Rückkehrer zurückzuführen. Tirol reagiert bereits mit einer "Aktion scharf". An den Grenzen werden ab sofort verschärfte Kontrollen durchgeführt, das Bundesheer unterstützt mit 18 Soldaten.
 
Ministerium prüft. Aus dem Außenministerium heißt es gegenüber ÖSTERREICH, man beobachte die Lage in Kroatien derzeit "ganz besonders". Momentan sei eine Reisewarnung noch nicht nötig.

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