Löcher und undichte Stellen

Jede vierte Maske fällt durch den TÜV

Professionelle Schutzmasken mit Filterfunktion fallen bei Tests regelmäßig durch: Viele FFP2-Masken genügen den Ansprüchen nicht.

Der deutsche TÜV Nord hat in seinem Testlabor rund 3.000 verschiedene FFP2- und FFP3-Masken geprüft - die meisten davon für das Bundesgesundheitsministerium. Das Ergebnis ist erschreckend: Rund ein Viertel der Masken fällt durch. Einige der Gründe sind Löcher, die durch das zu starke Verschweißen der Filterschichten entstehen. Und Ränder, die nicht richtig abdichten und zu viel Luft durchlassen.

Laborleiter Renschen im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung: „Wir hatten auch schon Masken hier, die bestanden im Grunde aus einem aufgeschnittenen Staubsaugerbeutel.“ Sei das Volumen unter der Maske zu groß, sei ein ausreichender Luftaustausch nicht mehr möglich. Folge: „Es kommt dann zu einer erhöhten CO2-Konzentration in der Maske. Das kann gefährlich werden.“
 
Im Laufe der Zeit hätte sich die Qualität der getesteten Masken jedoch verbessert, so Renschen.


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