Wolfgang Mückstein

2G in Gastro

Lokal-Verbot für Ungeimpfte

Ab 500 Intensiv-Patienten: Nur Geimpfte und Genesene zum Wirt 

Steigen Zahlen bei den Intensivbetten weiter, dann drohen weitere Verschärfungen.

Wien. ÖSTERREICH hatte es schon angekündigt – und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein hat es in der Kleinen Zeitung jetzt bestätigt. Steigen die Belagszahlen auf den Intensivstationen über die 25-%-
Marke hinaus, dann werde die Regierung auch neuerlich die Corona-Regeln verschärfen.

Der aktuelle Stufenplan sieht Maßnahmen nur bis zu einer Belegung von 20 % (400 Betten) vor. In diesem Fall kommt auch in der Gastronomie eine Art 2-Plus-Regel: Zutritt haben nur Geimpfte, Genesene sowie mit PCR Getestete (Antigen reicht nicht aus!).

Über 25 % – bei 500 Betten. Mückstein will im Fall höherer Belegungszahlen eben nur noch Geimpfte und Genesene in Lokale lassen – das heißt, dass dann rund ein Drittel der impfbaren Bevölkerung jedenfalls vom sozialen Leben in Lokalen, Nacht-Gastro und Veranstaltungen ausgeschlossen wäre.

Politisch brisant ist, dass die 25-%-Marke erst nach der OÖ-Wahl am 26. September erreicht werden würde – der Grüne heizt also die Argumentation der Impfgegner-Partei FPÖ an, die derlei ja schon lange vermutet.

Der gerade wahlkämpfende OÖ-Landeshauptmann Thomas Stelzer trat dafür ein, die vereinbarte Regelung umzusetzen, er wirft Mückstein „Verunsicherung“ vor.

Aus für Gratis-Tests. Doch Mückstein wälzt noch weitere Pläne, um die Impfquote anzuheben. Wer sich auch künftig freitesten will, ohne geimpft zu sein, der soll dafür zahlen. Das hatte ursprünglich Stelzer gefordert – war aber wieder umgeschwenkt. Allerdings: Hier hat Wiens Bürgermeister Michael Ludwig bereits Widerstand angekündigt.   



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