''Österreich impft'': Promis im Kampf gegen Impfverweigerer

Start für landesweite Kampagne mit Stars & Spots

''Österreich impft'': Promis im Kampf gegen Impfverweigerer

Prominent besetztes Impf- Komitee will mit Fake News in Bezug auf die Corona-Impfung aufräumen.

Die Österreicher zählen im EU-, aber auch im weltweiten Vergleich 
zu den großen Impfskeptikern. Nur ein Drittel will sich sofort impfen lassen. In Italien sind es mehr als 50 Prozent, in Großbritannien 65 und in den USA sogar weit über 70 Prozent.

Ärzte und Prominente

Gegen diese hartnäckige Abwehrhaltung der Österreicher wendet sich die nun vom Roten Kreuz ins Leben gerufene Initiative „Österreich impft“. Das Komitee besteht aus Medizinern, die breit und objektiv über die Vorteile der Coronavirus-Schutzimpfung informieren wollen. Öffentlichkeitswirksame Unterstützung bekommen sie dabei von Prominenten. Mit dabei ist etwa die Schauspielerin Waltraud Haas, der Historiker der Nation Hugo Portisch und der beliebte Fernsehmoderator Sepp Forcher (Klingendes Österreich). Hier soll vor allem die Risikogruppe der älteren Menschen angesprochen und zum Impfen bewogen werden.

 

Video zum Thema: Kampagne: Dieser Spot soll Impfgegner überzeugen
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„Sicher und zuverlässig“

Am wichtigsten sei es zu vermitteln, dass die Impfung „sicher und zuverlässig“ sei. Der Rektor der Med­Uni Wien, Markus Müller, verweist darauf, dass die Impfstoffe „weltweit bereits millionenfach verwendet“ wurden. Die Vorsitzende des Impfgremiums, Ursula Wiedermann-Schmidt, will mit dem Vorurteil aufräumen, dass bei der Entwicklung des Impfstoffs „gehudelt“ wurde: „Dass der Impfstoff so schnell entwickelt wurde, liegt daran, dass ­keine neue Impfstofftechnologie entwickelt werden musste, sondern bestehende Impfstoffplattformen an das Virus angepasst werden konnten.“

Video zum Thema: Kampagne: Warum man sich impfen lassen soll
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Impfung killt Corona

Der ­Infektiologe Herwig Kollaritsch erinnert daran, „dass es Krankheiten wie Pocken oder Keuchhusten dank Impfung heute nicht mehr gibt“. Und genau das werde bei einer hohen Impfrate auch mit Corona passieren.

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