Patientin stirbt an Covid-19 infizierter Spenderlunge

Erster dokumentierter Fall

Patientin stirbt an Covid-19 infizierter Spenderlunge

In den USA wurde jetzt ein beispielloser Fall von einem Transplantationsfehler  mit einer Covid-19-infizierten Lunge bekannt. 

Nach einer Lugen-Transplantation  bekam eine Patientin Fieber. Der Blutdruck sank und ihre Atmung wurde schwerer. Als sich der Zustand der Frau radikal verschlechterte, beschlossen die behandelnden Ärzte, sie auf SARS-CoV-2 zu testen. Das Ergebnis war positiv.

Präzedenzfall in den USA 

Die Frau aus  Michigan starb 61 Tage nach der Doppellungentransplantation an einem Multisystem-Organversagen. Grund dafür war die Spendenlunge, die aus noch ungeklärten Gründen mit SARS-CoV-2 infiziert war. Der zuständige Chirurg, der die Spenderlunge einsetzte, infizierte sich ebenso mit dem Virus.  Laut der medizinischen Fakultät der Universität von Michigan handelt es sich um den ersten dokumentierten Fall von Covid-19 in diesem Zusammenhang in den USA.

Rachenabstrich war negative

Es wurden  keine Anzeichen der Krankheit festgestellt, zudem wurde sie mittels Nasen- und Rachenabstrich negativ getestet. "Wir hätten die Lunge nie verwendet, wenn wir einen positiven Covid-Test gehabt hätten. Alle Screenings, die wir normalerweise machen und machen können, machten wir auch dieses Mal", sagte Daniel Kaul, Direktor des “Medicine's transplant infectious disease service“.

Aufgrund dieses Falles werden künftig auch Proben aus der Spender-Lunge auf Covid-19 getestet.

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