Picknick

Aufregung um 1.000 Euro Corona-Strafe

Strafe wegen "Picknick": Es war nicht die erste Party

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Wirbel um eine verhängte Corona-Strafe für vier Jugendliche, die sich zum "Picknick" trafen - neue Infos zeigen jedoch, dass die Betroffenen schon mehrmals auffällig wurden.

Ein Tweet von Falter-Chefredakteur Florian Klenk sorgte am Mittwoch für Diskussionen im Netz: Vier Jugendliche aus dem Bezirk St. Pölten Land hatten sich zu einem "Picknick" auf einer Wiese getroffen, dabei Alkohol getrunken und bis Mitternacht hinein gefeiert. Die Folge für das Treffen: 2.000 Euro Strafe - 500 für jeden. Für Klenk und die Twitter-Community "unverhältnismäßig".

 

 

Neuesten Informationen zufolge wurden die Jugendlichen jedoch nicht - wie im Tweet behauptet - von der Polizei "verpfiffen", die Beamten wurden selbstständig auf die Feiernden aufmerksam, da sie schon in der Vergangenheit öfter einschreiten mussten, als sich die Gruppe auf der Wiese traf. Die angezeigten Jugendlichen (zwei davon übrigens Zwillinge) waren, wie aus Polizei-Kreisen zu hören ist, im Vorfeld – mehrmals – auf die Covid-Bestimmungen angesprochen und bereits auch schon mündlich abgemahnt worden. Die Polizei und die BH wollten mit der Strafe eine "spürbar heftige Sanktion" verhängen.

Weiters soll es in der Nähe der Treffpunkte der etwa 20-köpfigen Clique immer wieder zu kleinen Kriminaldelikten gekommen sein - auch das Thema Alkohol sei schon öfter Thema gewesen sein. Diesmal sollen die vier 17-Jährigen eine Flasche Jack Daniels Whiskey dabei gehabt haben.

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