Strengere Regeln schon am Freitag?

Landeshauptleute wollen Verschärfungen

Strengere Regeln schon am Freitag?

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Die Landeshauptleute treffen sich am Freitag zu einem Corona-Krisen-Gipfel. 

Wien. Der Stufenplan der Bundesregierung geht den Landeshauptleuten viel zu langsam. Wien hat immer schon schärfere Regeln geführt, bis auf Vorarlberg und das Burgenland haben jetzt auch alle anderen sieben Bundesländer nachgeschärft: 2G in der Nachtgastro und bei Groß-Events kommt jetzt auch in Tirol, Oberösterreich, Niederösterreich, Kärnten und der Steiermark. In Salzburg gilt im gesamten Handel FFP2-Pflicht.

Corona-Gipfel. Am Freitag wollen sich die Länderchefs treffen und einheitlich strengere Regeln für Österreich vorschlagen.

Schützenhöfer fordert 2G in vielen Bereichen

Graz. In der ÖVP drängt der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer auf 2G: „Wer gerne auf den Sportplatz geht, wird sich impfen lassen, oder zu Hause bleiben.“ Er möchte am liebsten schon früher die Stufe 4 des Regierungsplans einsetzen – überall, wo 3G gilt, kommt 2G.

Stufenplan zu spät. Laut dem Stufenplan der Regierung wird Stufe 4 erst ab 500 belegten Intensivbetten schlagend. Derzeit sind 280 Intensivbetten belegt. Sich daran zu orientieren, ist für Wiens SPÖ-Bürgermeister Ludwig zu spät: „Wenn wir warten, bis die Spitäler überlastet und die Intensivbetten belegt sind, dann ist es viel zu spät.“ Schon vor Freitag berät Ludwig mit Experten über strengere Corona-Regeln. Er fordert „österreichweit ein strengeres und einheitliches Vorgehen“.

Ausreisekontrollen. Am Montag allein kam es in vier weiteren Bezirken zu Ausreisekontrollen: In Perg, Steyr-Land, Vöcklabruck (alle in OÖ) und Waidhofen an der Ybbs (NÖ). 

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