Südafrika Corona

Omikron-Variante

Südafrika meldet "beunruhigenden" Anstieg der Corona-Fälle

Von zunächst 300 täglichen Neuinfektionen im Wochendurchschnitt zuletzt auf 3.500.

Johannesburg. Das südafrikanische Institut für Infektionskrankheiten (NICD) hat den raschen Anstieg der Corona-Fälle angesichts der neuen Omikron-Variante als "beunruhigend" bezeichnet. In den vergangenen zwei Wochen habe es einen "exponentiellen Anstieg" der Fälle in Südafrika gegeben, von zunächst 300 täglichen Neuinfektionen im Wochendurchschnitt auf 1000 in der vergangenen Woche und zuletzt auf 3500, sagte die NICD-Vertreterin Michelle Groome am Mittwoch.

Am Abend meldete das NICD, dass binnen von 24 Stunden landesweit 8561 neue Corona-Fälle gemeldet worden seien. In Gauteng, der bevölkerungsreichsten und am stärksten betroffenen Provinz Südafrikas, zu der auch die Metropole Johannesburg gehört, stieg der Anteil der positiven Tests am Mittwoch auf 27 Prozent. Am Dienstag waren 4400 Neuinfektionen registriert worden.

Die Omikron-Variante, die zunächst insbesondere bei jungen Menschen festgestellt worden sei, verbreitet sich den Angaben zufolge nun zunehmend auch unter älteren Menschen. Die rasche Ausbreitung auch in anderen Ländern hat Regierungen weltweit in Alarmbereitschaft versetzt. Viele Länder haben wegen Omikron einen Einreisestopp für Passagiere aus Ländern des südlichen Afrikas verhängt.



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