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120-€-Test für Rückreise: Nehmen sie Umweg?

Teure Tests: So tricksen Spanien-Urlauber

Bis zu 10.000 Österreicher müssen jetzt bei ihrer Rückkehr einen Corona-Test machen.

Über den Spanien-Paukenschlag hatte ÖSTERREICH bereits berichtet – doch er trifft Tausende Österreicher – und auch einige Stars wie Uwe Kröger (Barcelona) sowie Victoria Swarovski oder Diana Langes-Swarovski (Marbella). Spanien-Rückkehrer, die am Festland waren (auch wenn sie in Madrid nur umsteigen), müssen ab Montag entweder einen aktuellen Corona-Test vorweisen – oder zumindest zehn Tage in Quarantäne. Nur Urlauber der Kanaren oder ­Balearen sind ausgenommen.

Video zum Thema: Reisende nehmen Umweg
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Deutschland bietet Gratis-Tests an – Österreich nicht

120 Euro. Das geht bei einer vierköpfigen Familie ins Geld: Ab heute, Samstag, kostet der Test pro Kopf 120 Euro (bisher 190) bei vier Personen eben dann 480 Euro, ein Hammer. Deutschland bietet für Rückkehrer indes Gratis-Tests an.

Indes versuchen viele, dem Test zu entgehen – und das ist gar nicht schwer. Nimmt man beim Rückflug einen Umweg über Mallorca oder Frankfurt und checkt dort sein Gepäck neu ein, kann bei der Einreise in Wien der Abflugort nicht mehr nachvollzogen werden.

Reiseveranstalter rechnen damit, dass rund 10.000 Österreicherinnen und Österreicher in Spanien urlauben – sie alle brauchen jetzt also Tests. Viele versuchen, das gleich in Spanien zu erledigen, so auch ÖSTERREICH-Sportchef Wolfgang Ruiner, der noch in Marbella einen Test – ebenfalls um 120 Euro – machen lässt (s. Interview unten). Zwar werde die Maskenpflicht auch am Strand rigoros kontrolliert, „das eigentliche Problem sind Junge, die in Discos weiter abfeiern – ohne Abstand“, so ÖSTERREICH-Journalist Ruiner.

© TZOE/Johannes Kernmayer

Wolfgang Ruiner: "Mache vor Rückflug Test um 120 Euro"

ÖSTERREICH-Sportchef Wolfgang Ruiner urlaubt derzeit nahe Marbella.

ÖSTERREICH: Ab Montag gilt: Corona-Test oder Quarantäne. Was machst du?

W. Ruiner: Ich verlasse mich nicht auf den Test in Wien. Ich werde einen hier in Spanien machen – das kostet 120 Euro.

ÖSTERREICH: Wie ist eigentlich die Lage in Spanien?

Ruiner: Wir sind in einem Appartement, essen also oft dort und meiden generell Lokale. An sich sind die Spanier diszipliniert und tragen Masken, sogar am Strand. Das wird beinhart kontrolliert – das weiß ich aus eigener Erfahrung.

ÖSTERREICH: Warum steigen dann die Zahlen so?

Ruiner: Das eigentliche Problem sind Junge, die in Discos weiter abfeiern.

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